Wie Du ein Hundebett fĂŒr Welpen und junge Hunde aussuchst

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Zieht ein neuer Welpe ein, stehen immer einige Neuanschaffungen an.

Ganz definitiv zur Welpen-Grundausstattung gehört das erste von ganz vielen Hundebetten fĂŒr das kleine FellknĂ€uel. Hunde sind eigentlich ziemlich anspruchslos und wĂŒrden ohne Murren auch in einer Pappschachtel nĂ€chtigen. Aber wir möchten ja auch, dass das Hundebett als MöbelstĂŒck nicht arg lieblos aussieht.

Das ideale Hundebett gibt dem Welpen ein sicheres warmes GefĂŒhl, so dass er nach aufregenden AusflĂŒgen unbesorgt entspannen kann. Es dient als RĂŒckzugsort und sichere Höhle.

Aber auch praktische Gesichtspunkte wie GrĂ¶ĂŸePreis-LeistungsverhĂ€ltnis,  StrapazierfĂ€higkeit und Abwaschbarkeit sind beim Kuschelkissen fĂŒr den Welpen ganz wichtig.

Es spricht ĂŒbrigens auch ĂŒberhaupt nichts dagegen mehrere SchlafplĂ€tze anzubieten, zwischen denen der kleine Hund je nach Bedarf wĂ€hlen kann. Zum Beispiel ein Hundebett im Wohnzimmer und eins im Schlafzimmer.

Noch mehr Hundebetten gesucht?

» Hier findest Du Hundebetten aus pflegeleichtem Kunstleder.
» Hier findest Du gelenkfreundliche orthopÀdische Hundebetten.

Meine Tipps fĂŒr SchlafplĂ€tze und Hundebetten fĂŒr Welpen

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Das erste Hundebett fĂŒr den Welpen

Prinzipiell stehen Dir zwei Möglichkeiten zur VerfĂŒgung:

Option #1: Du kannst wĂ€hrend des ersten Jahres ein oder zwei gĂŒnstigere Hundebetten kaufen und erst ein großes Hundebett anschaffen, wenn der Hund ausgewachsen ist.

Illustration kleines Hundebett fĂŒr Welpen

Option #2: Du kaufst gleich ein Hundebett in voller GrĂ¶ĂŸe und lĂ€sst Deinen kleinen Hund in sein erstmal zu riesiges Körbchen „reinwachsen“.

Illustration großes Hundebett fĂŒr Welpen

Lang wird das nicht dauern, Hundekinder wachsen enorm schnell.

Ganz kleine Hunde wie Yorkshire Terrier, Bolonka Zwetna oder Chihuahuas erreichen in der Regel schon mit wenigen Monaten ihre volle Höhe und legen dann nur noch minimal an Substanz zu.

Aber auch bei Welpen großer Rassen ebbt das Höhenwachstum in der PubertĂ€t langsam ab und man kann schon bald die vollen Dimensionen des Hundes erahnen.

Es macht also keinen großen Sinn jeden Monat einen neuen Hundekorb zu kaufen.

Es ist aber unabhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸe dennoch vernĂŒnftig trotzdem nicht gleich ein edles Luxusbett fĂŒr den neuen Mitbewohner anzuschaffen.

Ein gĂŒnstigeres „Probekörbchen“ macht in den ersten gemeinsamen Wochen mehr Sinn.

Gerade bei besonders lebhaften Welpen oder wĂ€hrend der Zahnung passiert es schnell, dass der kleine Rabauke unbeobachtet sein Hundebett annagt oder gleich ganz „schreddert“. Deshalb kann ich guten Gewissens beim Welpen nicht den Kauf eines hochpreisigen Hundebetts empfehlen.

Als Ersthundehalter hat man außerdem nicht gleich alle funktionalen AnsprĂŒche (Material, Dicke, FĂŒllung, etc.) an das Hundebett  auf dem Schirm. Man wĂŒrde sich nachtrĂ€glich sehr Ă€rgern, wenn man viel Geld fĂŒr ein spĂ€ter unbrauchbares Produkt ausgegeben hĂ€tte.

Zudem kann nicht jeder die tatsĂ€chliche EndgrĂ¶ĂŸe seines Hundes genau voraussagen, so z.B. bei Mischlingswelpen unbekannter Herkunft aus dem Tierschutz.

FĂŒhlt der Welpe sich in einem zu groß gekauften Hundebett ein wenig verloren, kann man den Liegeplatz erstmal durch ein paar Kissen begrenzen.

Denn viele Hunde mögen ein bisschen beengtes „Höhlenfeeling“ und etwas zum dran lehnen beim schlafen, das gibt extra Sicherheit und hĂ€lt schön warm.

Die Mindestmaße fĂŒr das Welpen-Hundebett bestimmen

Ganz grob gesagt: Ein Hundebett sollte immer so groß sein, dass der Hund sich darin in voller LĂ€nge ausbreiten und auch mal auf die andere Seite drehen kann.

Denn die meisten Hunde schlafen am liebsten langgestreckt oder auf der Seite, wenn ihnen nicht kalt ist.

Miss grob die LĂ€nge Deines Hundes von Nasenspitze zu Rutenansatz und addiere 10-30 cm dazu. Dieses Maß sollte das Hundekörbchen fĂŒr Welpen dann auf mindestens einer Seite haben.

Tipp: Quirlige Welpen ausmessen funktioniert meist nicht sooo gut. Es reicht vollkommen, wenn Du Deinen Welpen etwas aus der Hand fressen lĂ€sst und Dir zwei grobe Markierungen (mit Bleistift oder Kreide) auf den Boden machst, die Du spĂ€ter messen kannst. Oder Du wartest bis Dein Welpe auf der Seite liegt und tief schlĂ€ft, bevor Du Dich mit dem Maßband anschleichst.

Illustration Hundebett Groesse essen

NatĂŒrlich solltest Du bei dieser SchĂ€tzung fĂŒr einen jungen Hund im Zweifelsfall eher etwas mehr Platz einplanen, damit das Hundekörbchen ihm nicht gleich wieder zu eng wird.

Ähnlich wie bei ausgewachsenen Hunden richtet sich die ideale GrĂ¶ĂŸe des Hundebetts danach, wie groß der Hund ist und wie er am liebsten schlĂ€ft.

  • Welpen, die gerne eingekringelt schlafen, bevorzugen meist ein rundes Bett mit hohem Rand.
  • Welpen, die gern lang ausgestreckt schlafen, bevorzugen eher simple Liegematten, ĂŒber deren Rand sie hinausflĂ€zen können.

Da man sich am Anfang ja noch nicht so gut kennt, wĂ€hle ich Hundebetten fĂŒr meine Welpen nicht zu eng. Es sollte jede erdenkliche Schlafposition bequem möglich sein.

Kann der Welpe sich einfach ein Hundebett mit dem Ersthund teilen?

Wenn vor dem Einzug des Welpen schon ein Ersthund im Haushalt wohnt, ist der Gedanke verlockend einfach ein großes Bettchen zu kaufen, das sich beide Hunde teilen sollen.

Davon rate ich ab! Es ist ganz normal, dass ein Ersthund erstmal nicht sehr angetan von seinem neuen „Geschwisterchen“ ist. Es ist unser Job unserem Ă€lteren Hund einen eigenen RĂŒckzugsort anzubieten, in dem er vor dem kleinen QuĂ€lgeist sicher ist.

Nicht alle Hunde kuscheln gerne. Nicht alle Schlaftypen sind kombinierbar. Wenn Hunde sich spĂ€ter gut genug verstehen, um beieinander liegen zu wollen oder ihre Betten zu tauschen und zu teilen, prima! Aber man sollte ihnen diese Entscheidung nicht aufzwingen, nur weil‘s so niedlich ist.

Jeder Hund sollte ein eigenes Hundebett zur VerfĂŒgung haben. Du solltest dem neuen Welpen also ein eigenes Bett kaufen.

Welche AnsprĂŒche hat der Welpe an das Hundebett?

Es gibt zig verschiedene Hundebett-Typen, zwischen denen Du wÀhlen kannst.

Welches Hundebett fĂŒr Dich und Deinen Welpen ideal ist, kannst nur Du individuell anhand der folgenden Kriterien bestimmen:

Zieht Dein Welpe im Winter ein?

In der kalten Jahreszeit verbringt man unweigerlich mehr Zeit drinnen. Das Körbchen ist also hÀufiger in Gebrauch.

Langhaarige Welpen bleiben auch nach dem bestmöglichen Abtrockenversuchen immer noch etwas klamm. Oder ihr Fell ist nach einem matschig-kalten Spaziergang gleich so dreckig oder voller Schneebommel und Streusalz, dass man sie regelmĂ€ĂŸig in die Dusche stellen muss.

Hier ist eine wasserfeste, abwaschare Liegematte (mit oder ohne Rand) mit waschbarem Einlagekissen oder waschbarem Überzug die praktischste Lösung. Im Sommer nimmst Du den Überzug einfach ab und hast ein perfektes Körbchen fĂŒr den Sommer.

Kurzhaarige und kleine Welpen frieren im Winter besonders schnell und wĂŒnschen sich ein besonders muckelig warmes Hundebett.

Da das Fell von kurzhaarigen Hunden nicht so viel Dreck und Feuchte hÀlt, kann man hier ein Hundebett mit Kuschelstoff anbieten. Ein Schlafplatz mit besonders hohem Rand wird meist gut angenommen, da man sich hier als Welpe prima eingraben kann.

DafĂŒr sollte so ein warmes Bett im Sommer gegen eine etwas luftigere Liegemöglichkeit eingetauscht werden. Oder man bietet eine zusĂ€tzliche Hundeliege an (frĂŒher oder spĂ€ter hat man eh mehrere Körbchen).

Wie dick ist das Fell Deines Welpen?

FĂŒr die Wahl des richtigen Hundebetts macht es natĂŒrlich einen Unterschied, ob ein Nackthundwelpe oder einen Huskywelpe bei Dir einzieht.

Hunde ohne Unterwolle frieren besonders schnell und wĂŒnschen sich einen wĂ€rmeren Schlafplatz als ein Hundewelpe, dem schon ohne Unterlage bei Zimmertemperatur zu warm ist.

FĂŒr besonders verfrorene Welpen bieten sich Faltboxen, Höhlenbetten und HundeschlafsĂ€cke an.

Besonders hitzeempfindliche Hundewelpen schlafen lieber spartanisch auf Pritschen Matten aus Kunstleder oder einer erhöhten Liege. Beide Lösungen vermindern zudem den Reiningsaufwand wÀhrend Fellwechsel und Matschwetter.

Ist Dein Welpe lebhaft und destruktiv?

Hundekinder sprĂŒhen in den ersten Monaten nur so vor Energie und Übermut, haben aber noch keine Mechanismen, um ihre ĂŒbersprudelnden Emotionen in fĂŒr uns angemessene Bahnen zu lenken.

Viele Welpen besonders erregbarer Hunderassen wehren sich meist heftig dagegen einzuschlafen („alles unfair, ich bin gar nicht mĂŒde!“) oder sind nach AusflĂŒgen viel zu aufgeregt und brauchen eine Weile, um zu merken, wie hundemĂŒde sie eigentlich sind.

Da wird dann oft vor jedem Einschlafen erstmal wild hin und hergedĂŒst und in allem, was sich finden lĂ€sst, gebuddelt, gescharrt oder dran rum gekaut.

NatĂŒrlich gehört es zum Training des kleinen Hundes langfristig dazu ihn davon zu ĂŒberzeugen, dass seine und unsere Möbel nicht zum zerstören und Energie ablassen da sind.

Anfangs (und auch spĂ€ter im Hundeleben) hilft es eine geeignete Möglichkeit anzubieten, die beim entspannen hilft, z.B. ein Kauteil oder einen gefĂŒllten Futterball. Das lenkt von zerstörerischen AktivitĂ€ten ab.

Im Idealfall sollte der Welpe keine Möglichkeit bekommen zu erkennen, wie viel Spaß es macht die FĂŒllung aus seinem Hundebett heraus zu rupfen oder wie leicht man ein Loch in textile Oberstoffe machen kann.

Es kann zudem gefĂ€hrlich fĂŒr den Welpen werden, wenn er unbeobachtet das FĂŒllmaterial seines Körbchens ausrĂ€umt und isst. Denn die FĂŒllung besteht zumeist aus großen StĂŒcken unverdaulichen Materials und kann geschluckt zu einem lebensgefĂ€hrlichen Darmverschluss fĂŒhren.

Das Hundebett sollte fĂŒr solche Welpen also nicht so klein und leicht sein, dass es herum getragen und mit einem Spielzeug verwechselt werden kann. Auch auf zusĂ€tzliche Kissen mit WattefĂŒllung sollte man verzichten.

Hundebetten mit Holzrahmen, Rattan, Bast oder Weide laden kaufreudige Welpen geradezu zum annagen ein!

Um den Bezug des Hundebetts vor den scharfen Welpenkrallen zu schĂŒtzen, kann man eine schwere Einlage mit gummierter Unterseite nutzen.

Und man sollte von Vornherein ein Bett aus strapazierfĂ€higem Material anschaffen, wenn man weiß, dass ein kleines EnergiebĂŒndel einzieht.

Ist Dein Welpe besonders groß oder klein?

Bei Welpen ganz kleiner Rassen bieten sich kuschelweiche, plĂŒschige Hundebetten mit Rundum-Begrenzung an. Gerade ganz kleine Hunde frieren schnell und fĂŒhlen sich sicherer in einem Höhlenbett, einem Hundeschlafsack oder einer Faltbox.

Viele Kleinhundehalter besitzen ohnehin eine Transporttasche fĂŒr ihren Welpen. Hier spricht auch ĂŒberhaupt nichts dagegen diese Lösung dual zu nutzen und daheim als zusĂ€tzliche Schlafmöglichkeit hinzustellen.

Ja, auch kleine Hunde sollen auf ihren eigenen Beinen die Welt erkunden dĂŒrfen, aber unter bestimmten Sicherheits- und Transportaspekten macht es eben auch Sinn fĂŒr besonders kleine und empfindliche Welpen eine Transporttasche anzuschaffen.

Bei besonders gigantischen Welpen sollte man auf eine gute und ausreichend dicke Polsterung achten. Große Hunderassen wachsen besonders schnell, das macht sie anfĂ€lliger fĂŒr Gelenkprobleme.

Und durch das hohe Gewicht begĂŒnstigt ein Liegen ohne Polsterung die Bildung von Liegeschwielen.

Hier sollte man von vornherein auf zu dĂŒnne SchlafplĂ€tze verzichten und ein voluminöses Hundebett wĂ€hlen. Viele Doggenhalter nutzen tatsĂ€chlich Kindermatratzen oder große SitzsĂ€cke oder Kopfkissen aus dem Menschenbedarf als Hundebett.

Brauchst Du ein Hundebett fĂŒr unterwegs?

Vielen Welpen wird das Einschlafen durch Rituale erleichtert. Gerade unsichere Welpen profitieren davon, wenn ihnen ein vertrauter Schlafplatz Sicherheit an fremden Orten gibt.

Außerdem erleichtert es das Training, wenn man auch unterwegs klare Kriterien schafft. „Hier darfst Du bleiben und relaxen, dort sollst Du nicht hingehen“ ist fĂŒr Dich leichter definierbar und den Welpen leichter verstĂ€ndlich, wenn der mitgenommene Schlafplatz klar erkennbare  Grenzen bietet.

An ein transportables Hundekörbchen fĂŒr den Welpen muss man natĂŒrlich andere Anforderungen stellen als an das heimische Hundebett.

FĂŒr kleine Hunde bieten sich Transporttaschen, die man sich ĂŒber die Schulter hĂ€ngen kann, an. FĂŒr grĂ¶ĂŸere Welpen gibt es faltbare Decken und Pop-Up-Faltboxen fĂŒr unterwegs.

Materialien fĂŒr den Schlafplatz Deines Welpen

Hundebetten gibt es in allen erdenklichen Materialien. Manche davon sind besser geeignet fĂŒr den Welpen-Schlafplatz als andere.

Das ideale Obermaterial eines Hundebetts fĂŒr Welpen erfĂŒllt folgende Kriterien:

Das FĂŒllmaterial bestimmt ĂŒber die Formbarkeit des Hundebetts

Poufs, SitzsĂ€cke und Kissen sind eher mit kleinen FĂŒllmaterialstĂŒcken, StyroporkĂŒgelchen oder wattigen Materialien befĂŒllt, das macht sie formbar und anschmiegsam und die Luftschicht zwischen den Partikeln wirkt isolierend.

→ Solche Betten sind vor allem fĂŒr bequeme Hunde angeraten, die sich gern so richtig tief in ihr Kissen eingraben und gern warm schlafen.

Bei Matten und formstabilen Körbchen werden in der Regel Schaumstoffplatten verwendet.

Hier gibt es viele Unterschiede hinsichtlich QualitĂ€t und Dicke, z.B. ist dicker Memoryschaum bequemer zum schlafen als eine dĂŒnne Platte mit geringem Materialgewicht oder Vlies.

→ Das ist die bessere Lösung fĂŒr große Hunde, die gerne ausgestreckt schlafen.

Achtung: Bei besonders billigen Hundebetten werden auch gelegentlich organische Restmaterialien wie SpÀne oder Holzwolle verwendet.

Das ist unhygienisch, denn frĂŒher oder spĂ€ter dringt auch in den besten Hundekorb durch die NĂ€hte Feuchte ins Innenleben ein.

Außerdem wird bei besonders preiswerten Hundebetten oft darauf verzichtet einen Innenbezug um das FĂŒllmaterial zu nĂ€hen.

Bei Schaumstoffplatten ist kein Innenbezug nötig. Aber glaub mir, es macht speziell große Freude, wenn man nichtsahnend den Bezug des Hundebetts das erste Mal waschen möchte, den Reißverschluss öffnet und die Haare und die halbe Wohnung voller statisch haftender StyroporkĂŒgelchen kleben.

Ein Welpenkörbchen muss strapazierfÀhig und robust sein

Junge Hunde wissen natĂŒrlich noch nicht, dass das Hundebett kein Spielzeug zum Zerkratzen und Zerkauen ist. Und Welpenkrallen und -zĂ€hne sind besonders spitz und scharfkantig.

Und auch erwachsene Hunde scharren und drehen sich oft erst ein paar Runden, bevor sie sich gemĂŒtlich niederlassen.

Kunstleder ist aus meiner Sicht in allen Belangen eins der besten Materialien fĂŒr ein Hundebett. Aber Achtung, billiges dĂŒnnes Kunstleder ist leider sehr kratzanfĂ€llig.

Hier sollte man den Kunstlederbezug erstmal durch eine dicke Matte oder Decke vor den Welpenkrallen schĂŒtzen. Oder Du kannst ein Übergangsbett aus derbem kratzfestem Nylon oder Kunststoff kaufen.

Hundebetten fĂŒr Welpen mĂŒssen abwaschbar und pflegeleicht sein

Aus hygienischen GrĂŒnden sollten Hundebetten wasserabweisend und waschbar sein. Wird das Innenmaterial stĂ€ndig feucht, kann es anfangen zu verrotten.

Mangels zuverlĂ€ssiger Stubenreinheit passieren am Anfang hier und da auch bei bester Sorgfalt eben auch doch mal kleine UnfĂ€lle in der NĂ€he des Hundekissens, die Du ohne großen Aufwand wegwischen können  möchtest.

Und auch ein Welpe speichelt, hechelt oder ĂŒbergibt sich mal. Das muss ein Hundekorb ab können, ohne danach in die professionelle Reinigung zu mĂŒssen.

Mein Favorit ist auch hier ein Hundebett aus Kunstleder. Das ist pflegeleicht, abwaschbar und bei entsprechender QualitĂ€t auch ziemlich robust. Aber eben auch ein bißchen kratzanfĂ€llig und damit nur unter Vorbehalt welpentauglich.

Nur dreckresistente und wasserfeste Stoffe bleiben dauerhaft hygienisch

Auch hier ist Kunstleder mein Favorit. Einmal drĂŒber gewischt, fertig.

Viele Hundekörbe sind aus Outdoormaterialien gefertigt. Aber Nylon und andere Webstoffe mag ich als Obermaterial der LiegeflÀche ehrlich gesagt v.a. bei stark haarenden Hunden nicht so gerne.

Dabei wirkt es auf den ersten Blick ja ziemlich pflegeleicht. Und selbstverstĂ€ndlich ist wasserabweisendes Nylongewebe mit einem Lappen oberflĂ€chlich leichter zu reinigen als PlĂŒsch oder Teddystoffe.

Aber: Kurzhaarige Hunde und Hunde ohne Unterwolle verlieren ganzjÀhrig dicke Deckhaare, die in Webstoffen besonders leicht verhaken und hÀngen bleiben.

Nylon hat nach meiner Erfahrung den weiteren Nachteil, dass der unvermeidbare Hundesabber beim Kauen von Trockenkauartikeln auf flĂŒssigkeitsdichtem Nylon zu unansehnlichen Schleimflecken verkrustet.

NatĂŒrlich ist das hygienischer, als dass der Schlabber vom Bezug aufgesogen wĂŒrde. Aber man will das Bett ja trotzdem nicht nach jedem Schweineohr in die Waschmaschine geben mĂŒssen.

Simple und schlichte Designs verleiten Hunde weniger zum benagen des Hundebetts

Langhaarige Hunde verlieren oft nach einem Spaziergang in der Natur nachtrĂ€glich noch viel Sand und Schmutzpartikel. Ein Bett mit vielen Ritzen, PlĂŒsch und Kissen verunreinigt hier schnell oder muss absurd oft abgesaugt und gereinigt werden, um ansehnlich zu bleiben.

Außerdem animiert zu viel Schnickschnack am Körbchen (große Etiketten, ReißverschlĂŒsse, NĂ€hte, Applikationen, etc.) den kleinen Hund einfach nur daran herum zu nagen.

Auch Hundebabies wollen in sicheren und schadstofffreien Betten schlafen

Leider werden viele Hundeprodukte in Asien gefertigt und entbehren jeder Angabe zu den verwendeten Materialien.

Und zugegeben, bei Textilprodukten fĂŒr den Hund achten die wenigsten darauf, ob entsprechende PrĂŒfsiegel auf potentielle Schadstoffe im Produkt hinweisen.

Und wie bei unseren Textilien auch sagt ein hoher Preis noch nichts ĂŒber die Wertigkeit und QualitĂ€t eins Produktes aus.

Man sollte als aufgeklĂ€rter KĂ€ufer auf dem Schirm haben, dass Hundebetten durchaus potentiell gesundheitsschĂ€dliche oder allergiebegĂŒnstigende  Schadstoffe wie giftige Kleber, Weichmacher oder Ungezieferschutzmittel enthalten können.

Achtet also auf Herkunft und Materialien. Und wasch Deinen neuen Hundekorb einmal in der Waschmaschine, bevor Du ihn fĂŒr den Hund aufbaust.

In einem gemĂŒtlichen Hundebett kann ein Welpe sich besser entspannen

Ein hoher Rand zum anlehnen, weiche Stoffe und eine dicke Polsterung sorgen fĂŒr optimalen Liegekomfort Deines Welpen.

Achte bei Hundebetten mit Rand darauf, dass dieser von dem kleinen Hund bewÀltigt werden kann. Und achte auch darauf, dass das Hundebett beim Ein- und Aussteigen nicht zu arg verrutscht. Viele Hundebetten sind aus diesem Grund mit Gumminoppen oder rutschfesten Standbeinen versehen.

Hundebetten aus Memory Foam, so genannte „orthopĂ€dische Hundebetten“, sind nicht nur fĂŒr alte Hunde gedacht. Auch schon junge Hunde großer Rassen profitieren davon, dass sich das Hundebett ihrer Schlafposition anpasst und die Gelenke entlastet.

Je grĂ¶ĂŸer und schwerer der Hund, desto dicker und fester sollte die Polsterung sein. Kleine StyroporkĂŒgelchen und kleine Schaumstoffflocken als FĂŒllung sind ok, aber geben fĂŒr große schwere Hunde zu stark nach, so dass diese dann in der Mitte des Körbchens bis auf den Boden durchsinken.

Wo solltest Du den Schlafplatz des Welpen aufstellen?

Wo Du das Hundebett fĂŒr den Welpen am besten hinstellst, hĂ€ngt natĂŒrlich von Euren LebensumstĂ€nden, dem Schnitt Eurer WohnrĂ€ume und GrĂ¶ĂŸe und Charakter Deines Hundes ab.

In einer ruhigen Ecke im Wohn- oder Arbeitszimmer findet man eigentlich immer ein PlĂ€tzchen fĂŒr ein kleines Hundebett. FĂŒr große Hundebetten muss man dafĂŒr vielleicht erst ein bisschen Platz schaffen.

Bedenke, dass auch ein Hundekind nicht in der direkten NÀhe einer aufgedrehten Heizung oder im Windzug zwischen zwei Fenstern schlafen möchte.

Und auch ein Schlafplatz direkt im Flur oder Durchgangsbereich oder am Panoramafenster zur Straße hin sorgt bei manchen Hundekindern fĂŒr zu viel Aufregung.

Manche Hunde ziehen sich schon als Welpen vornehm zurĂŒck, wenn sie ungestörte Ruhe haben wollen. Diesem Wunsch kann man nachkommen und den Schlafplatz etwas abseits vom Tagesgeschehen aufstellen.

Aber denk dran: Welpen brauchen Familienanschluss.

Der Umzug ins neue Zuhause bedeutet Stress fĂŒr den kleinen Hund.

Die meisten jungen Hunde sind nach dem Einzug deshalb noch nicht mutig genug ganz alleine zu schlafen und wollen lieber in Deiner NÀhe sein und in Deiner Obhut liegen. Stell das Körbchen also an der Stelle auf, an der Du Dich selbst aufhÀltst bzw. von dem aus Dein Hund Dich beobachten kann.

Das gilt auch nachts. Einen Welpen von seiner hĂŒndischen Familie zu trennen und gleich in der ersten Nacht weinend und außer sich in einem anderen Stockwerk schlafen zu lassen ist herzlos und grausam!

Außerdem möchtest ja auch Du Deinen Welpen immer im Blick haben. Du musst ja schließlich mitbekommen, wann er aufwacht, so dass Du ihn direkt fĂŒrs Pipi nach draußen tragen kannst!

Ist bei Euch daheim viel los, z.B. durch regelmĂ€ĂŸige Besuche von Spielkameraden der Kinder, sollte der Hund eine Schlafgelegenheit abseits vom allergrĂ¶ĂŸten Trubel bekommen, die fĂŒr die Kinder und  Besuch tabu ist.

FĂŒr viele Welpen ist es ohnehin sinnvoll in der Anfangszeit einen ausbruchssicheren Welpenauslauf einzurichten.

Damit meine ich eine abgesperrte FlÀche, in der der kleine Hund genug Raum zum toben und spielen hat. Das beugt Unarten (Schuhe klauen, Teppich ankauen,
) und Sicherheitsrisiken (Stronmkabel nagen, Zimmerpflanzen fressen,
) vor, wenn der Welpe mal unbeaufsichtigt ist.

Es ist einfach praktisch und nervenschonend den Welpen anfangs in unserer Abwesenheit  oder bei zu viel Hektik im Haushalt in einen abgesperrten Auslauf setzen zu können, in dem er auch mal unbeobachtet spielen und Quatsch machen kann.

Denn jeder Welpenhalter muss mal duschen, die TĂŒrklingel beantworten oder Haushaltskram erledigen. Und auch das alleine bleiben muss ja irgendwann geĂŒbt werden. Das geht leichter, wenn der Hund sich schon damit angefreundet hat Dir nicht immer ĂŒberall hin folgen zu können.

Integriert in diese Spielwiese hat es sich als praktsich erwiesen als Schlafplatz eine Faltbox oder einen Zimmerkennel zu verwenden.

Um Faltboxentraining geht es an dieser Stelle nicht. Aber damit wir kein MissverstĂ€ndnis haben: Ich bin absolut kein Fan davon den Hund ohne Training in so eine Faltbox zu stopfen und einzusperren bis er schreit. Das wird leider bei vielen Welpen schon in der ersten Nacht praktiziert und fĂŒhrt dazu, dass die traumatischen Erinnerungen an die Faltbox diese zum meist gehassten Schlafplatz machen.

Das geht auch anders!

Bietet man eine Faltbox mit einer kuscheligen Einlage als freiwilligen Schlafplatz mit offener TĂŒr innerhalb des Welpenauslaufs, wird diese von den meisten Hunden wegen dem HöhlengefĂŒhl sehr bereitwillig als Schlafplatz angenommen.

Zusammenfassung

Mach Dir nicht zu viele Gedanken ĂŒber das optimale Hundebettchen fĂŒr Deinen neuen Welpen!

Die Chancen stehen gut, dass das erste Hundebett das erste Jahr nicht unbeschadet ĂŒberleben wird. Bis dahin kennst Du die PrĂ€ferenzen und Schlafgewohnheiten Deines Hundes viel besser und wirst keine Probleme mehr damit haben einen schönen Schlafplatz fĂŒr Deinen Hund zu beschaffen.

Außerdem bekommen unsere Hunde, wenn sie Ă€lter, vernĂŒnftiger und Dank gutem Training vertrauenswĂŒrdiger sind, naturgemĂ€ĂŸ mehr Freiheiten im Alltag.

Es spricht bei guter Beziehung mit dem Hund absolut nichts dagegen ihn auf den Polstermöbeln oder einem Ort seiner Wahl liegen zu lassen. Und gerade im Sommer wollen die meisten Hund lieber auf den kĂŒhlen Fliesen als in einem warmen Hundebett liegen.

Ein eigenes Hundebett sollte trotzdem jeder Hund haben, auch ein Welpe.

Dieses sollte gut gepolstert, der HundegrĂ¶ĂŸe sowie der der Liegeposition angemessen groß, abwischbar, waschbar, robust und aus schadstofffreien Materialien gefertigt sein.

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