Hundebett-Größentabelle: Wie groß soll das Hundebett sein?

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Geht es Dir auch so wie mir und Du hast ein ganz schlechtes Augenmaß und weißt nicht, wie groß das Hundebett für deinen Liebling sein muss? Vielleicht zieht auch bald Dein erster Hund ein und Du hast überhaupt keine Einschätzung wie groß ein Hundebett überhaupt sein sollte.

So oder so, in der Hundebett-Größentabelle findest Du vielleicht ein paar Anhaltspunkte, die Dir dabei helfen ein Hundebett in der perfekten Größe zu finden.



Hundebett-Größentabelle

Hier ein paar grobe Richtwerte zur passenden Größe für Hundebetten. Beachte bitte, dass Größenangaben von XS bis XXL je nach Hersteller anders bemessen werden.

Und auch Empfehlungen für bestimmte Hunderassen sollte man immer mit Vorsicht genießen. Denn natürlich macht es immer einen Unterschied, ob man eine zierliche Hündin oder einen stattlichen Rüden sein eigen nennt.

Viel entscheidender sind die tatsächlichen Maße der Liegefläche!

GrößeKantenlänge
der Liegefläche
Beispiele für
Hunderassen
XS25-40 cmToyhunde bis 5 kg, z.B.
Chihuahua, Papillon, Pomeranian, Russkiy Toy, Prager Rattler, Yorkshire Terrier, Toypudel, Bichon Frisé, Malteser, Welpen kleiner Hunderassen,…
S-M40-70 cmKleine Hunde bis 10-15 kg, z.B. Zwergdackel, Havaneser, JRT, Pekinese, Malteser, Mops, Shih Tzu, Zwergschnauzer, Westie, Frenchie, Boston Terrier, Sheltie
M-L60-100 cmMittelgroße Hunde bis 20-25 kg, z.B. Cocker Spaniel, Corgi, Beagle, Border Collie, Bullterrier, Whippet, Dackel, Kelpie, Schapendoes, ISCWT, ACD, Australian Shepherd
L-XL90-120 cmGroße Hunde bis 35 kg, z.B. Labrador, Golden Retriever, Appenzeller Sennehund, Husky, Boxer, Collie, Samojede, Basset, Belgischer Schäferhund
XL100-140 cm
Sehr große Hunde bis 45 kg, z.B. DSH, Dobermann, Greyhound, Beauceron, Alaskan Malamute, Berner Sennenhund,Rhodesian Ridgeback, Riesenschnauzer, Weimaraner, Hovawart
XXL120-180 cmRiesige Hunderassen ab 45 kg, z.B. Deutsche Dogge, Rottweiler, Bernhadiner, Bullmastiff, Großer Schweizer Sennehund, Irish Wolfhound, Deerhound, Landseer, Leonberger, Neufundländer, Pyrenäen-Berghund

Wie groß sollte ein Hundebett sein?

Die Antwortet lautet wie fast immer: Das kommt drauf an… wie viel Platz Dein Hund braucht. Und damit meine ich nicht nur, ob Du ein großes Hundebett oder ein kleines Hundebett kaufen möchtest.

Denn auch Hunde sind Individuen mit unterschiedlichen Vorlieben.

Bedenke also immer, dass Hundebett-Größentabellen immer nur einen groben Anhaltspunkt liefern.

Manche Hunde legen gern lang ausgestreckt auf der Seite. Andere krümeln sich gern möglichst klein zusammen oder schlafen gern angelehnt an einem gefütterten Rand.

Und fast jeder Mehrhundehalter wird Dir berichten, dass seine Hunde gern auch mal die Hundekissen wechseln oder einige Hunde so oder so einfach gar nicht gern in weichen Betten liegen mögen.

Je nach Schlaftyp Deines Hundes empfiehlt sich eher ein Hundebett mit oder ohne Rand. Und auch die Form des Hundebetts entscheidet über die Liegefläche.

Als Faustregel kannst Du Dir merken:

Dein Hund sollte sich in seinem Hundekorb komplett hineinlegen und auch mal ausstrecken können. Die Größe des Hundebetts sollte also nicht zu knapp bemessen sein.

Miss grob die Länge Deines Hundes vom Hinterteil bis zur Nasenspitze. Addiere (aller-)mindestens 10 cm und Du erhältst die Mindestlänge, die mindestens eine Kante des neuen Hundebetts haben sollte.

Illustration Hundebett Groesse essen

Die Größe von Hundebetten mit Rand sollten immer etwas großzügiger gewählt werden, da der Hund hier ja im VVergleich zu rundum flachen Hundekissen, Decken oder Liegematten ja mehr eingeschränkt wird.

Du bist nicht sicher, ob Deine Messungen Sinn machen? Oder Du möchtest schon mal testen, wo Du wo Du ein großes Hundebett aufstellen kannst? Dann falte mal ein Stück Karton oder ein großes Handtuch auf Deine Wunschmaße, um die Größe des Hundebetts besser zu visualisieren!

Und eins noch:

Bei der Größe für Welpenbetten musst Du natürlich bedenken, dass gerade Welpen großer Hunderassen im ersten Jahr rasant schnell wachsen. Hierzu habe ich auch schon im Beitrag über Hundebetten für Welpen geschrieben.

Worauf solltest Du bei der Auswahl der Hundebett-Größe achten?

  • Schaue zuerst nach, ob der Hersteller eine Empfehlung abgibt. Denn oftmals findet man in der Produktbeschreibung oder zwischen den Produktbildern eine grobe Hilfe dazu, welche Hundebettgröße für welchen Hund geeignet ist.
  • Schau in den Kundenrezensionen nach Informationen und Bildern. Denn hier findet man oft Beispiele , kann mit etwas Glück sogar Produktbilder mit hündischen Kunden drin sehen und bekommt vielleicht etwas mehr Angaben, welche Größen- und Gewichtsklasse von Hund in ein bestimmtes Hundekörbchen passt.
  • Achte bei Hundekörben mit Rand darauf, ob der Hersteller die Innenmaße oder die Außenmaße angibt. Denn natürlich zählt der Rand des Hundebetts nicht zur eigentlichen Liegefläche dazu. Auch wenn viele Hunde hier gern ihren Kopf ablegen.
  • Lass Dich nicht von Produktfotos täuschen! Leider ist es mir jetzt schon ein paar mal untergekommen, dass gerade asiatische Händler in ihren Produktbildern u.U. suggestive Fotomontage betreiben. Da wird eben gern auch mal ein Labrador so in einem absurd kleinen Hundebettchen abgebildet, so dass die tatsächliche Hundebett-Größe nicht gleich klar wird…
  • Größenangaben für Hundebetten von S bis XXL können täuschen. Auch hier eine Warnung vor den Größenangaben mancher Anbieter, die sich ihre Maße nach Belieben selbst definieren können. Denn bei einigen Produkten steht zwar XXL drauf, aber es ist eigentlich eher XS drin.

Hundebetten für sehr kleine Hunde

Zu den sehr kleinen Hunden zählen alle Vertreter von Toy-Hunderassen, aber auch Welpen kleiner und mittelgroßer Hunderassen.

Viele dieser Hunde wiegen meist unter 5 kg, so dass eine minimale Kantenlänge von 25-40 cm oft schon ausreicht (also Maße der Liegefläche von z.B. 30 x 50 cm oder 40 cm Durchmesser):

  • Chihuahua
  • Papillon
  • Pomeranian
  • Russkiy Toy
  • Prager Rattler
  • Yorkshire Terrier
  • Toypudel
  • Bichon Frisé
  • Malteser

Diese winzigen Hunde schlafen gern kuschelig in einem flauschigen Donutkissen zum einsinken oder angelehnt in einem Hundebett mit Rand. Auch Kuscheldecken, Transporttaschen für Hunde und Höhlenbetten werden gerne angenommen.

Allerdings freuen sich auch kleine Hunde im Sommer über eine luftige Liegemöglichkeit und gerade die Hunde mit viel Fell oder kurzköpfigem und gedrungenem Körperbau liegen bei Hitze auch lieber mal nicht ganz so plüschig.

Andersrum haben natürlich die ganz kleinen Hund oft keine Lust ihr Hinterteil ins nasse Gras zu legen. Deshalb freuen sich vor allem Zwerghunde unterwegs über ein Outdoor-Hundebett für unterwegs.

Hundebetten für kleine Hunde

Zu den kleinen Hunden zählen Vertreter ganz verschiedener Hunderassen mit niedriger Schulterhöhe, aber auch Welpen mittelgroßer und großer Hunderassen.

Viele dieser Hunde wiegen i.d.R. unter 10 kg, bei kompakt gebuaten Hunden auch mal bis 15 kg. Eine minimale Kantenlänge von 40-70 cm sollte ausreichen (also Maße der Liegefläche von z.B. 40 x 60 cm oder 50 cm Durchmesser):

  • Zwergdackel
  • Havaneser
  • JRT
  • Pekinese
  • Malteser
  • Mops
  • Shih Tzu
  • Zwergschnauzer
  • Westie
  • Frenchie
  • Boston Terrier
  • Sheltie

Kleine Hunde schlafen in der Regel gern komfortabel und muckeln sich gern ein, so dass auch hier Plüschbetten und Hundekissen mit Rand oder runde Hundebetten sehr beliebt sind. Viele kleine Hunde lieben es außerdem, wenn sie in ihrem Hundebett eine Kuscheldecke zum einbuddeln vorfinden.

Hundebetten für mittelgroße Hunde

Bei den mittelgroßen Hunden findet man sowohl viele Hütehunde wie BC, Aussie, Corgi, AUstralian Cattle Dog oder Kelpie. Auch kleinere Jagdhunde und andere kompakte Arbeitsrassen gehören dazu.

Bei einem Körpergewicht von um die 20kg und einer Rückenhöhe von meist deutlich unter 60 cm reicht ein Bett mit einer Kantenlänge von 60-100 cm schon komfortabel aus (also Maße der Liegefläche von z.B. 75 x 100 cm oder 80 cm Durchmesser):

  • Cocker Spaniel
  • Corgi
  • Beagle
  • Border Collie
  • Bullterrier
  • Whippet
  • Dackel
  • Kelpie
  • Schapendoes
  • ISCWT
  • ACD
  • Australian Shepherd

Mittelgroße Hunde sind meist ziemlich robust und strecken sich nach getaner Arbeit auch gern mal lang aus, so dass hier auch Hundekissen und Liegematten ohne Rand gern angenommen werden. Auch Hundebetten aus Kunstleder mit oder ohne Decke drin reichen meist aus.

Allerdings kann man das natürlich nicht verallgemeinern. Denn fast jeder Whippet mag ein weiches Höhlenbett oder ein Donutkissen zum reinkringeln.

Hundebetten für große Hunde

Da viele der sehr beliebten Hunderassen zu den sehr großen Hunden zählen, gibt es hier eine große Nachfrage und damit auch ein großes Angebot an geeigneten Hundebetten.

Für stattliche Hunde mit bis zu 35 kg darf das Hundebett mit einer Mindest-Kantenlänge von 80-120 cm gern schon etwas größer sein (also Maße der Liegefläche von z.B. 90 x 120 cm oder 100 cm Durchmesser):

  • Labrador Retriever
  • Golden Retriever
  • Appenzeller Sennehund
  • Husky
  • Boxer
  • Collie
  • Samojede
  • Basset
  • Belgischer Schäferhund

Für robuste große Hunde werden oft besonders pflegeleichte Betten wie Hundekörbe, erhöhte Hundeliegen oder Hundekissen ohne Rand gewählt. Und das ist verständlich bei dert nicht unbeträchtlichen Bergen an Dreck und Haaren, die sich schnell im Hundebett ansammeln.

Allerdings sollte man bedenken, dass große Hunde durchaus auch gern mal weich liegen und ein gut gepolstertes orthopädisches Hundebett z.B. Liegeschwielen vorbeugt und gerade für ältere Tiere deutlich angenehmer ist.

Hundebetten für sehr große Hunde

Kommen wir zu den sehr großen Hunden. Hierzu zählen viel der traditionellen kräftigen großen Arbeitshunderassen verschiedener Sparten, die auch heute noch sehr beliebt sind.

Daher sollte es auch kein Problem sein ein geeignetes Hundebett für Riesen bis 45 kg zu finden. Als grober Richtwert gilt eine Kantenlänge von etwa 100-140 cm je nach Hund (also Maße der Liegefläche von z.B. 100 x 140 cm oder 120 cm Durchmesser):

  • Deutscher Schäferhund
  • Dobermann
  • Greyhound
  • Beauceron
  • Alaskan Malamute
  • Berner Sennenhund
  • Rhodesian Ridgeback
  • Riesenschnauzer
  • Weimaraner
  • Hovawart

Aufgrund von Preis und Pflegeaufwand bekommen viele große Hunde oft erstmal ein recht spartanisches Hundebett wie eine Liegematte, eine Hundeliege oder einen Hundekorb mit Decke drin. Und gerade für gut isolierte Hunderassen wie Berner Sennehunde oder Malamutes passt das oft auch lange Zeit.

Hunde mit Neigung zu Gelenkproblemen sollte man allerdings durchaus eine gut gefederte Unterlage anbieten. Und kurzhaarige große Hunde wie Greyhound, Dobi oder Weimaraner freuen sich spätestens im Winter durchaus über ein Kuschelbett.

Hundebetten für sehr große Hunde

Hunde mit gigantischen Maßen bruachen natürlich ein ebenso gigantisches XXL-Hundebett!

Mit einem Körpergewicht von 45 kg aufwärts ist auch den Maßen des Hundebetts keine Grenze gesetzt, so dass fürfolgende Hunderassen evtl. sogar Sonderanfertigungen jenseits der empfohlenen Mindest-Kantenlänge von 120 cm in Frage kommen.

  • Deutsche Dogge
  • Rottweiler
  • Bernhadiner
  • Bullmastiff
  • Bordeauxdogge
  • Großer Schweizer Sennenhund
  • Irish Wolfhound
  • Deerhound
  • Landseer
  • Leonberger
  • Neufundländer
  • Pyrenäen-Berghund
  • Diverse Herdenschutzhunde
  • Diverse Molosser

Denn gerade die ganz, ganz großen Hunde sollten nicht ganz so karg gebettet werden, da frühzeitiger Gelenkverschleiß bei riesigen Hunden natürlich immer ein brisantes Thema ist. In ein orthopädisches Hundebett oder eine extra große und besonders dick gepolsterte Hundematte oder Hundematratze zu investieren solltest Du zumindest in Erwägung ziehen.

Quellen und Links

[1] Die richtige Größe für ein Hundebett; abgerufen 08/2020 von

[2] Welche Größe für welchen Hund?; abgerufen 08/2020 von