Border Terrier

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Border Terrier sind charmante Charakterköpfe im kompakten Format. Diese kleinen Terrier sind lebhaft und neugierig, sie gelten als anhängliche Begleithunde. Aber auch ihren Terriercharakter, ihren Mut und ihre große Jagdfreude sollte man nicht unterschätzen.

Steckbrief:
Border Terrier

Der kleine Border Terrier zählt zu den britischen Hunderassen.

Größe
32-37 cm

Gewicht
 5,1-6,4 kg, ♂ 5,9-7,1 kg

Hundetyp
Terrier

Lebensdauer
12-15 Jahre

Geschichte und Herkunft

Border Terrier teilen sich Vorfahren mit dem Dandie Dinmont Terrier und dem Bedlington Terrier.

Diese Hunderassen gehen auf kleine Arbeitsterrier zurück, mit denen im hügeligen Border Country zwischen England und Schottland Jagd auf Füchse, Dachse und andere Tiere gemacht wurde.

Border Terrier 1903[5]

Die frühen Hunde dieses Typs wurden Redesdale Terrier, Reedwater Terrier oder Coquetdale Terrier genannt. Erst um 1880 etablierte sich die Bezeichnung Border Terrier.

Die Anerkennung als Hunderasse im britischen Kennel Club und die offizielle Zucht begann im frühen 20. Jahrhundert.

Seit 1963 ist der Border Terrier auch durch die FCI als Hunderasse anerkannt.

Größe und Aussehen

Der Border Terrier zählt zu den kleinen Hunderassen.

Eine Schulterhöhe ist bei dieser Hunderasse nicht vorgeschrieben. Bei einem Körpergewicht etwa von 5-7 kg sind sie meist 32-37 cm hoch.

Er ist halbwegs hochbeinig gebaut, denn diese Terrier sollten damals dazu in der Lage zu Fuß mit Pferd und größten Foxhounds mithalten zu können.

Der Rumpf ist schlank, denn sonst hätten diese Erdhunde ihrer Beute nicht in den unterirdischen Bau folgen können.

Heute bemisst man dieses Merkmal als Spannbarkeit. Damit ist gemeint, dass es möglich sein muss den Hund mit beiden Händen hinter den Schultern vollständig zu umfassen.

Der flache breite Schädel und der kurze Fang unterscheidet ihn von vielen anderen Terriern. Der stumpfe Otterschädel ist eins der typischen Rassemerkmale, der Hund sollte aber nicht übertrieben kurzköpfig sein.

Die kleinen dreieckigen Ohren werden nach vorn hängend getragen.

Das harsche Drahthaar kann verschiedene Farben wie rot, weizenfarben, grizzle mit tan oder grau mit tan haben. Das Nasenpigment ist schwarz oder fleischfarben. Viele Welpen werden mit schwarzem Pigment im Fell geboren, dass dann meist etwas zurück geht oder ergraut.

Border Terrier besitzen Unterwolle und sind ziemlich wetterfest.

Sie haaren aber kaum, da sich lose Wollhaare bei dieser Haartextur schlecht von alleine lösen und von Hand herausgetrimmt werden müssen.

Temperament und Haltung

Border Terrier sind lebhaft und unternehmungslustig.

Als kleine Terrier sind sie beherzt und draufgängerisch. Sie besitzen den terriertypischen Dickkopf und brauchen einen konsequenten und am besten humorvollen Halter.

Sie sind aber durchaus sehr intelligent und gelehrig. Man trifft den Border Terrier daher auch hin und wieder im Hundesport an, z.B. im Agility.

Diese charmanten Terrier sollen auch heute noch eine gute Kondition, Hartnäckigkeit, Ausdauer und eine gewisse Schärfe gegenüber Wildtieren an den Tag legen.

Gerade die große Jagdleidenschaft sollte man natürlich bedenken, bevor man sich einen Terrier anschafft.

Ansonsten gelten Border Terrier als sehr fröhliche und anhängliche Begleithunde. Man kann sie auch in der Wohnung halten, sofern sie genügend Auslauf im Grünen bekommen.

Hunde sind Individuen!

Die Vererbung von Temperament oder Charakter lässt sich weniger gut planen als die Vererbung von äußerlichen Merkmalen wie Größe oder Fellfarbe. Verhalten wird zudem beeinflusst durch Erfahrungen und Training. Achte darauf einen guten Züchter zu suchen, der sich besonders Mühe mit der Auswahl und Aufzucht seiner Hunde gibt.

Gesundheit

Border Terrier sind kernig und robust. Viele Hunde sind äußerst langlebig und werden hier und da auch mal weit über 14 Jahre alt.

Einige Hunde haben die Tendenz zum Übergewicht. Denn Border Terrier sind meist verfressen und erhalten gleichzeitig durch die Jagdpassion und Stadthaltung zu wenig Auslauf.

Es gibt kaum orthopädische Probleme wie Hüftgelenksdysplasie. Allerdings sind ein paar Fälle erblicher Erkrankungen bekannt:

  • Erbliche Augenerkrankungen
  • Patellaluxation
  • Herzerkrankungen
  • Spongiforme Leukoencephalomyelopathie (SLEM, Shaking Puppy Syndrome)
  • Canine Epileptoid Cramping Syndrome (CECS, Spike’s Disease)
  • Paroxysmale Dyskinesie

Anschaffung

Hier findest Du Anlaufstellen für Vermittlungshunde und Welpen mit FCI-Papieren:

Die offizielle Anzahl von Border Terrier-Welpen lag in den letzten Jahren im VDH zwischen 336 und 503[4].

Links

[1] FCI-Standard Nr. 10: Border Terrier (1998);
http://www.fci.be/de/nomenclature/BORDER-TERRIER-10.html

[2] VDH-Rasseportrait: Border Terrier.

[3] Klub für Terrier e.V.: Der Border Terrier.

[4] Welpenstatistik der VDH-Mitgliedsvereine (2021);
https://www.vdh.de/ueber-den-vdh/welpenstatistik/

[5] William D. Drury (1903): British dogs, their points, selection, and show preparationhttps://archive.org/details/britishdogstheir00drurrich/page/522/mode/1up

[6] The Kennel Club: Border Terrier (engl.).

[7] Border Terrier Förderverein im KfT: Border Terrier.