Zusatzstoffe im Hundefutter: Was bedeutet das eigentlich genau?

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Konservierungsmittel und Farbstoffe gelten als Merkmal für ein minderwertiges Hundefutter. Mineralstoffe und Vitamine hingegen werden als nutzbringend toleriert.  Dabei können wohl die wenigsten begründen, woher die selektive Sorge vor manchen Zusatzstoffen im Hundefutter kommt.

Deshalb hier ein Überblick darüber, welche Art von Zusatzstoffen überhaupt im Hundefutter landen, welchen Sinn das hat und worauf Du achten solltest.

Zusatzstoffe von A bis Z: Was Etiketten verschweigen
Mit diesem Handlexikon bringt der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer Licht in den Dschungel der Zusatzstoffe.

Was sind Zusatzstoffe im Hundefutter?

Als Zusatzstoffe werden alle Substanzen, Stoffgemische oder Mikroorganismen bezeichnet, die einem Hundefutter über die eigentlichen Zutaten hinaus bewusst beigemengt werden.

Dabei sollen Zusatzstoffe im Hundefutter ganz verschiedene Funktionen erfüllen und werden dementsprechend in verschiedene Kategorien und funktionelle Gruppen eingeteilt[1] und ggfs. auch entsprechend deklariert.

1. Technologische Zusatzstoffe

Diese Zusatzstoffe sollen das Hundefutter haltbar machen und dafür sorgen, dass es bis zum Ablauf der Haltbarkeit seine Form und Farbe behält.

In diese Kategorie zählen folgende funktionelle Gruppen:


Konservierungsmittel

Konservierungsmittel im Hundefutter hemmen das Wachstum von Mikroorganismen, die ansonsten das Futter verderben oder den Hund krank machen könnten.

Sie sind in einem gewissen Umfang nützlich und und werden beigemengt, wenn physikalische Methoden (erhitzen, frosten, luftdicht verpacken, trocknen) allein nicht ausreichen, um Wachstum und Stoffwechsel von einzelligen Baktieren und Pilzen einzudämmen.

Es hat ja keiner was davon, wenn das Futter nur sehr kurz haltbar ist.

Beispiele:

E 200 Sorbinsäure
E 202 Kaliumsorbat
E 236 Ameisensäure
E 250 Natriumnitrit

E 260 Essigsäure
E 262 Natriumdiacetat
E 270 Milchsäure
E 297 Fumarsäure (1a297 )

1a0001 Lactobacillus sp.
E 514 Natriumbisulfat (1j514ii)
E 280 Propionsäure
E 330 Zitronensäure


Stabilisatoren

Stabilisatoren im Hundefutter sollen dafür sorgen, dass bestimmte physikalische oder chemische Eigenschaften des Hundefutters länger erhalten bleiben als sie das natürlicherweise tun würden.

Theoretisch gehören Emulgatoren, Geliermittel, Trennmittel, Säureregulatoren, Feuchthaltemittel oder Antioxidantien alle zu den Stabilisatoren. Aber es gibt neben Konsistenz und Frische noch weitere Eigenschaften, die ein Stabilisator erhalten oder verhindern soll, z.B. Farbe oder Haptik.

Verdickungsmittel, Bindemittel, Feuchthaltemittel, Emulgatoren und Geliermittel

Verdickungsmittel, Bindemittel und Geliermittel erhöhen die Viskosität und verleihen dem Hundefutter seine Textur. Jeder kennt vom Kochen daheim Saucenbinder, Gelatine oder Agar-Agar und andere Alginate.

Geliermittel in Hundefutter sind oft zugleich Ballaststoffe pflanzlichen Ursprungs, z.B. Pektin aus Apfelschalen, Alginate, Agar Agar, Guarkernmehrl, Johannsinbrotkernmehl, Gummi arabicum aus Akazien, etc.

Diese Stoffe sollen also nicht unbedingt nur die Qualität der des Futters beeinflussen, sondern auch die Häufchen des Hundes schön formen oder die Futterverwertung regulieren.

Und sie dienen zum Beispiel in halbfeuchten Hundefuttern dazu ein frühzeitiges Austrocknen zu verhindern.

Emulgatoren sind notwendig, damit sich die Bestandteile einer Mixtur nicht wieder voneinander trennen.

Zum Beispiel würden sich Öl und Wasser in Dosenfuttern voneinander absetzen oder Schwebstoffe würden nach unten sinken. Emulgatoren im Hundefutter ermöglichen, dass eigentlich nicht mischbare Stoffe langfristig zusammen bleiben.

Beispiele:

E 401 Natriumalginat (1d401)
E 402 Kaliumalginat (1d402)
E 406 Agar-Agar
E 407 Carrageen

E 410 Johannisbrotkernmehl
E 412 Guarkernmehl
E 413 Traganth
E 414 Gummi arabicum

E 415 Xanthan
E 460 Cellulosepulver
E 492 Sorbitanmonolaurat
E 322 Lecithin (1c322)


Trennmittel

Trennmittel sollen verhindern, dass Bestandteile im Hundefutter unerwünscht aneinander kleben. Zum Beispiel sollen Rieselhilfen dabei helfen, dass Nahrungsergänzungspülverchen nicht verklumpen oder dass Futterbrocken aneinander kleben bleiben.

Auch in unseren Lebensmitteln werden Trennmittel zugesetzt, zum Beispiel als Backtrennspray, als Rieselhilfen in Kochsalz oder als Beschichtung von Gummibärchen.

Beispiele:

1c322 MontmorillonitIllit („Lavaerde“)
1g598 Dolomit-Magnesit
1i534 Eisennatriumtartrate

E 558 Bentonit (1m558i)


Antioxidantien

Reagieren die Lebensmittel mit Sauerstoff, kann das zur Änderung der Beschaffenheit und Farbe führen, aber auch die Verderblichkeit erhöhen. Du kennst das aus der eigenen Küche, wenn z.B. Öle ranzig oder Apfelspalten braun werden. Antioxidationsmittel im Hundefutter sollen das verhindern.

„Antioxidantien“ werden oft unkritisch mit Vitaminen gleichgesetzt und dadurch als gut und gesund wahrgenommen und wir hinterfragen oft gar nicht mehr, welche Substanzen genau zum Einsatz kommen.

Beispiele:

E 300 Ascorbinsäure (3a300)
E 307 Alpha-Tocopherol (1b307)
E 310 Propylgallat

E 320 Butylhydroxyanisol (BHA)
E 321 Butylhydroxytoluol (BHT)
E 324 Ethoxyquin


Säureregulatoren

Säureregaultoren wirken als Puffer, die den pH-Wert eines Futters konstant halten sollen. Das trägt zur Wirkung von Konservierungsmittel oder Geliermitteln bei.

Beispiele:

E 296 Äpfelsäure ()
E 524 Natriumhydroxid (1j524)
E 514 Natriumbisulfat (1j514ii)

E 558 Bentonit (1m558i)


Vergällungsmittel

Diese Stoffe dienen dem Zweck bestimmte Einzelfuttermittel so zu verändern, dass ihr Verwendungszweck eingeschränkt wird und dienen so u.a. als Herkunftsnachweis. Hierbei werden bei Kontrollen leicht auffindbare Hilfsmittel wie u.a. Farb- und Geruchsstoffe eingesetzt.

Für den Einsatz von Vergällungsmitteln in der Produktionskette von Hundefuttern findet man nur sehr wenige verlässliche Informationen.

Zum Beispiel soll angeblich durch die Beimengung von Knochenschrot verhindert werden, dass tierische Nebenprodukte, die nur für die Verwendung in Tierfuttern freigegeben wurden, illegal als Hackfleisch im Supermarkt landen.


2. Sensorische Zusatzstoffe

Sensorische Zusatzstoffe dienen nur oberflächlich kosmetischen Zwecken und sollen Farbe, Geruch und Geschmack des Hundefutters verbessern.


Farbstoffe

Farbstoffe sollen das Hundefutter appetitlicher und frischer aussehen lassen. Dabei sollen u.a. produktionsbedingte Farbverluste ausgeglichen werden, damit die Farbe des Hundefutters den Erwartungen des Verbrauchers entspricht.

Jeder kennt aber diese pastellfarbenen Hundefutter, bei denen künstlich rot, grün oder braun eingefärbte Kroketten Vielfalt und Frische vorgetäuscht werden sollen.

Aber auch einfarbig braune Futterbrocken erhalten ihre Farbe oft durch den künstlichen Zusatz von Pigmenten und durch die Beimengung von karamellisiertem Zucker. Wachse und eine Benebelung der Brocken mit Fett sollen die Futterpellets frisch und saftig aussehen lassen, wobei diese Behandlungen nicht offiziell als Zusatzstoff, sondern eher als oberflächlich kosmetische Prozessierung gelten.

Das Spektrum an Farbstoffen reicht dabei von natürlichen oder naturidentischen Pigmenten wie Anthocyanen und Carotin über Curcumin und andere Naturfarbstoffe aus Tomaten oder Paprika hin zu metallischen Verbindungen und den gesundheitlich bedenklichen Azofarbstoffen.

Ohne künstliche Farbstoffe“ kann bedeuten, dass hier trotzdem mit natürlichen oder naturidentisch synthetisierten Farbstoffen nachgeholfen wurde.

Azofarbstoffe:
E 102 Tartrazin
E 110 Gelborange S
E 122 Azorubin (2a122)
E 124 Cochenillerot A

Andere Farbstoffe/Naturfarbstoffe/ Metallpigmente:
E 120 Echtes Karmin
E 160b Bixin
E 141 Kupferchlorophylle
E 150b-d Karamell
E 171 Titandioxid
E 172 Eisenoxid

Synthetische Farbstoffe:
E 127 Erythrosin
E 129 Allurarot AC
E 131 Patentblau V (2a131)
E 132 Indigotin
E 133 Brillantblau FCF
E 104 Chinolingelb (2a104)


Aromastoffe: Geschmacksstoffe und Geschmacksverstärker

Auch wir benutzen Geschmacksstoffe in unserer Küche: Backaroma, Salz, Kräuter, Öle, etc… Erst Geschmack und Geruch machen ein Lebensmiittel interessant.

Geschmacksstoffe im Hundefutter sollen aber nicht nur die Schmackhaftigkeit des Futters für den Hund erhöhen. Aromastoffe sollen das Futter auch für den Verbraucher appetitlich machen und durch milden Braten-, Fisch- oder Fleischgeruch sollen wertige und frische Zutaten suggeriert werden.

Viele Aromastoffe sind nicht mit einer E-Nummer gekennzeichnet und besitzen keinen Trivialnamen. Momentan sind bereits über 2500 verschiedene Aromen für den Einsatz in Lebensmitteln in der EU zugelassen, viele davon auch für Hundefutter (Stand 01/2020)[3,4].

Alle diese Substanzen einzeln aufzuzählen wäre mühsam, da ihr vermutlich mit Bezeichnungen wie Cycloten, 4-Methoxyacetophenon oder Benzylmercaptan genau so viel anfangen könnt wie ich.

Grundlegend kann man die Fülle an Aromastoffen in viele verschiedene Gruppen einteilen:

  • Natürlich vorkommende Aromastoffe, z.B. aus (ätherischen) Ölen, Tinkturen und Pflanzenextrakten
  • Naturidentische Aromastoffe, also synthetisch hergestellt, aber chemisch identisch gleich zum natürlich vorkommenden Aroma
  • Künstliche Aromastoffen, also nicht in der Natur vorkommend, immer synthetisch

„Ohne Zusatz künstlicher Aromen“ oder „mit natürlichem Aroma“ soll heißen, dass nur in der Natur vorkommende Aromastoffe zugesetzt wurden.

Das kann aber durchaus bedeuten, dass hier ein naturidentisches Aroma aus natürlichen Rohstoffen (Holzspänen, Rübenschnitzel, … ) synthetisiert wurde.

  • Aromavorstufen, z.B. Fette, Zucker oder Proteine im Futterbrei, die erst während der Herstellung reagieren und ihren Geschmack entfalten
  • Aromaextrakte, i.d.R. Gemische natürlicher Aromastoffe
  • Raucharomen, die durch Holzverbrennung gewonnen werden

Wenn auf der Futterpackung steht „mit Speck-Aroma“, bedeutet das, dass kein Speck (<4 %) enthalten sein muss, sondern tatsächlich nur Aroma.


Durch invasive Herstellungsverfahren wie Erhitzen, Trocknen oder Einfrieren verlieren viele Zutaten ihren Geschmack. Um den verbleibenden Restgeschmack künstlich hervorzuheben, werden Geschmacksverstärker eingesetzt. Sie erlauben es den Futtermittelproduzenten allerdings auch, dass man bewusst bei der Verwendung von geschmacklich aufregenden, aber teuren Zutaten sparen kann.

Beispiele:

E 621 Mononatriumglutamat (2b621)
E 627 Dinatriumguanylat (2b627)

E 631 Dinatriuminosinat (2b631)
E 635 Dinatrium-5′-Ribonucleotid (2b635)

E 640 Glycin (2b17034)

Ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern“ kann bedeuten, dass Geschmacksverstärker einfach nur nicht als separater Zusatzstoff beigemengt wurden.

Statt z.B. Natriumglutamat als Zusatzstoff zu nutzen, kann dieser Geschmacksverstärker auch als natürlicher Bestandteil von Zutaten wie Hefeextrakt, Brühe, Sojaprotein oder Tomatenpulver ins Futter gelangen und muss dann nicht als Zusatzstoff deklariert werden.


3. Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe

Durch Zugabe von Nährstoffen, sollen Defizite in der Futterrezeptur ausgeglichen werden. Zum Beispiel werden Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren oder Fettsäuren beigemengt, um das Inhaltsprofil der Zutaten eines Alleinfutters zu ergänzen und den Hund mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Beachten muss man dabei, dass diese Zutaten oft nicht in chemischer Reinform beigefügt werden, sondern für eine bessere Handhabung und Stabilität und eine bessere Verdaubarkeit oft in Form chemischer Verbidnungen beigemengt werden.

Daher nicht wundern, wenn Nährstoffe z.B. als Salze, Hydrate, Chelate, Oxide, Jodate, Phosphate etc. deklariert werden, das ist oft gar nicht anders möglich.

  • Vitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung
  • Verbindungen von Spurenelementen
  • Aminosäuren, deren Salze und Analoge

Nachträglich zugefügte Vitamine müssen nicht zwingend als Zusatzstoff deklariert werden, wenn stattdessen die Gesamtmenge eines Vitamins unter den analytischen Bestandteilen gelistet wurde. Allerdings sieht man das bei Hundefuttern eher selten.


4. Zootechnische Zusatzstoffe

In diese Kategorie fallen Substanzen, die die Verdauung erleichtern, die Futtermittelverwertung verbessern oder das Wohlbefinden fördern sollen, z.B. Enzyme und Probiotika.


Darmflorastabilisatoren

Beim Hund ist der Zusatz von lebensfähigen Einzellern bestimmter Kulturen der Arten Enterococcus faecium, Lactobacillus acidophilus und Bacillus subtilis erlaubt, die sich günstig auf die Tätigkeit der Darmflora auswirken solen.


Andere zootechnische Zusatzstoffe

Es gibt eine ganze Reihe von funktionellen Substanzen (deren Rechteinhabern großteils in der Pharmaindustrie zu finden sind), die u.a. als Zusatzstoff in Spezialdiäten und Diätergänzungsmitteln für Hunde zugelassen sind. All diese Stoffe wurden in eine eigene funktionelle Gruppe gebündelt.

So soll zum Beispiel Lanthancarbonat-Octahydrat die Bioverfügbarkeit von Phosphor bei nierenkranken Tieren verringern. Oder der Stoff Ammoniumchlorid säuert den Urin an und soll so der Bildung von Harnsteinen entgegen wirken.


Wie werden Zusatzstoffe im Hundefutter deklariert?

Bei der Deklaration von Hundefuttern wird sehr bewusst mit der Erwartungshaltung und Fantasie der Käuferschaft gespielt.

Die Futtermittelhersteller haben relativ viel Spielraum, wie sie Zusatzstoffe im Hundefutter deklarieren. Und natürlich muss man davon ausgehen, dass versucht wird so wenig wie nötig und so harmlos klingend wie möglich zu deklarieren.

  • Zum Beispiel darf ein Futterproduzent frei entscheiden, ob die wissenschaftliche Bezeichnung oder den Trivialnamen verwendet wird, z.B. Vitamin E statt Tocopherol oder Vitamin D3 statt Cholecalciferol.
  • Bei Spurenelementen darf er sich entscheiden zwischen der Mengenangabe des tatsächlich verfügbaren Elements oder der chemischen Verbindung, in der das Element zwangsläufig zugesetzt wurde, z.B. einfach „Zink“ statt Zinkoxid, Zinkchelat, Zinksulfat,….
  • Konservierungsmittel, Farbstoffe und Antioxidantien müssen im Normalfall nicht genauer deklariert werden, es reicht die Kenntlichmachung des Vorhandenseins.
  • Außerdem werden Zusatzstoffe in Lebensmitteln nicht zwangsläufig deklariert, wenn sie über bereits vorbehandelte Zutaten ins Hundefutter gelangen, zum Beispiel die Konservierungsmittel in angelieferter Frischware.
  • Zusatzstoffe, die in mehrere Kategorien fallen, sollen ehrlich nach ihrer Hauptfunktion im Futter deklariert werden, falls überhaupt notwendig. Beta-Carotin wirkt zum Beispiel gleichzeitig als Provitamin A, kann aber auch als Farbstoff dienen. Vitamin E ist gleichzeitig ein Antioxidationsmittel.
  • Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe und Sensorische Zusatzstoffe müssen nicht zwingend als Zusatzstoff deklariert werden, sondern dürfen auch als Gesamtmenge im Hundefutter bei den „analytischen Bestandteilen“/“Inhaltsstoffen“ versteckt werden.

Es gibt allerdings Ausnahmen, die eine ordentliche Deklaration auf der Packung des Hundefutters verpflichtend machen:

  • Zusatzstoffe, deren Vorhandensein explizit abgebildet, beworben oder erwähnt wird, müssen einzeln deklariert werden. Hersteller dürfen also nicht einfach ohne Nachweis behaupten, dass eine Futterrezeptur „mit Vitamin E“  oder „reich an Magnesium“ ist.
  • Es müssen alle Substanzen aufgeführt werde, für die für eine beliebige Heimtierart ein Grenzwert festgelegt wurde.
  • Alle zootechnischen Zusatzstoffe müssen durch ihre besondere Wirkung immer einzeln deklariert werden.

Bei den restlichen Zusatzstoffen erfolgt die Deklaration auf mehr oder weniger freiwilliger Basis! Oder auch nicht. Bei vielen Aromastoffen beruft man sich zum Beispiel auf Patentschutz und Markenrecht und ist nicht verpflichtet die genauen Inhaltsstoffe auf der Verpackung offen zu legen.

Allerdings sind die Hersteller tatsächlich verpflichtet auf Nachfrage hin Auskunft zu erteilen[5]. Wer mag, kann also gerne mal sein Glück probieren!

Clean Label und andere Tricks

Ohne Zusatzstoffe“ bedeutet keineswegs, dass ein Futtermittel nicht doch gefärbt, aromatisiert oder geschmacklich verändert wurde.

So ein Hinweis auf fehlende Zusatzstoffe kann trügerisch sein. „Clean Label“ sollen vor allem suggerieren, dass es sich um naturbelassene Produkte handelt. Aber oft steckt dahinter bewusste Verbraucherstäuschung wie Du im Portal Lebensmittelklarheit nachlesen kannst.

Ohne Konservierungsstoffe“ wäre kaum ein Fertigfutter lange haltbar. Diese Phrase kann schlichtweg bedeuten, dass statt Konservierungsmitteln andere konservierend wirkende Stoffe (Vitamine, Säuerungsmittel) verwendet wurden.

Und bei Dosenfuttern ist ein künstlicher Zusatz von Konservierungsmitteln oft gar nicht nötig (kommt ja erhitzt in die Konservendose), der Hinweis ist dann trügerisch, das es um keine wirkliche Besonderheit eines einzelnen Futters handelt.

Viele Zusatzstoffe sind zugleich erlaubte Zutaten oder kommen natürlicherweise in Zuaten vor. So kann z.B. Johannisbrot(kern)mehl entweder als Zutat oder als „Technologische Zusatzstoffe: Geliermittel“ deklariert werden.

Ein Apfel enthält zum Beispiel u.a. Riboflavine (E 101), Carotine (E 160a), Anthocyane (E 163), Essigsäure (E 260), Ascorbinsäure (E 300), Zitronensäure (E 330), Weinsäure (E 334), Bernsteinsäure (E 363), Glutaminsäure (E 620), Pektin (E 440) und L-cystein (E 920).

Statt Aromen und Farbstoffen kann man also zum Beispiel auch direkt Zucker, Karamell,  Honig, Rübenschnitzel, Obst oder Melasse als Zutat hinzufügen.

Bei vielen Eigenschaften eines Hundefutters hat der Hersteller also die Wahl, ob er das Merkmal über eine Zutat oder einen Zusatzstoff erreichen möchte. Das muss ja erstmal gar keine böse Schummeltaktik sein, sondern kann einfach praktische Gründe haben.

Ganz besonders hellhörig sollte man allerdings bei sehr weit gefassten Bezeichnungen in der Inhaltsliste wie Gewürzextrakt, Kräuterextrakt, Brühe oder Aroma werden. Viele dieser Zutaten landen wegen ihrer Funktion als Zusatzstoff in der Rezeptur, müssen dann aber nicht als solcher deklariert werden.

Noch schlimmer sind nur Deklarationen „nach Kategorie“. Hier ist dann gar nicht mehr nachvollziehbar, aus was ein Futter oder Leckerli jetzt eigentlich besteht. Das gilt aber nicht nur für Zusatzstoffe.

E-Nummern

Die Verwendung der berüchtigten E-Nummern soll übrigens nach und nach durch ein neues Kennzahlenformat ergänzt bzw. abgelöst werden soll. Viele Futterproduzenten nutzen das neue Format schon heute in ihren Deklarationen[2] .

Wenn Du also so einen merkwürdigen Code in der Deklaration deines Futters findest, kannst Du demnächst anhand der ersten beiden Ziffern grob abschätzen, in welche Kategorie und funktionellen Gruppe dieser Zusatzstoff gehört:

Und hier findest Du alle für den Hund relevanten Kategorien und funktionellen Gruppen im Überblick (die für den Hund nicht relevanten habe ich ausgestrichen):

KürzelBezeichnung
1. Technologische Zusatzstoffe
1aKonservierungsmittel
1b Antioxidationsmittel
1c Emulgatoren
1d Stabilisatoren
1e Verdickungsmittel
1f Geliermittel
1g Bindemittel
1h Stoffe zur Beherrschung einer Kontamination mit Radionukliden
1i Trennmittel
1j Säureregulatoren
1k Silierzusatzstoffe
1l Vergällungsmittel
1m Stoffe zur Beherrschung einer Kontamination mit Mykotoxinen
1nHygiene condition enhancers
2. Sensorische Zusatzstoffe
2aFarbstoffe
2bAromastoffe
3. Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe
3aVitamine, Provitamine und chemisch definierte Stoffe mit ähnlicher Wirkung
3b Verbindungen von Spurenelementen
3c Aminosäuren, deren Salze und Analoge
3d Harnstoff und seine Derivate
4. Zootechnische Zusatzstoffe
4a Verdaulichkeitsförderer
4b Darmflorastabilisatoren
4c Stoffe, die die Umwelt günstig beeinflussen
4d Sonstige zootechnische Zusatzstoffe

Bedenklichkeit von Zusatzstoffen im Hundefutter

Der Einsatz von Zusatzstoffen in Tierfuttern ist vielen von uns vor allem deshalb ein Dorn im Auge, weil alles sehr unübersichtlich, intransparent und wenig nachvollziehbar gestaltet ist.

Ich habe keine generalisierte Angst vor „Chemie im Essen“ und bin gerne bereit zu glauben, dass eine Substanz nachweislich harmlos für Hund, Mensch und Umwelt ist. Aaaaber… die Sache bekommt halt schon ein arges Geschmäckle, wenn tatsächlich alles nur sehr verschwurbelt oder gar nicht deklariert werden muss.

Warum werden Zusatzstoffe nicht transparent deklariert? Hat man Angst wir Verbraucher sind zu blöd und könnten in unbegründete Panik geraten? Oder will man was verbergen?

Einen guten Eindruck bekommst Du in diesem Interview aus 2012 mit dem Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, der vielleicht einigen für seine durchaus kontroversen und provokanten Meinungen bekannt ist, aber hier einen immer noch gültigen und vor allem immer noch realistischen Überblick über die Materie liefert:

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Der Einsatz von Zusatzstoffen im Haustierfutter ist immerhin nicht wirklich so unreguliert wie es den Anschein hat, auch wenn man als Endverbraucher wenig davon mitbekommt:

Tatsächlich werden die Zulassungen und Verwendungszwecke aber durchaus auf mehreren Ebenen vom Gesetzgeber reguliert, jüngst sogar durch eine groß angelegte Neuprüfung vieler Substanzen..

Ein Futtermittelzusatzstoff soll z.B. nur dann zugelassen werden, wenn er sich nicht schädlich auf die Gesundheit von Tier und Mensch oder auf die Umwelt auswirkt, positive Effekte hat und nicht in einer Weise dargeboten werden, die den Anwender irreführen kann[1].

Neue Zusatzstoffe sollen außerdem nur noch dann zugelassen werden, wenn es einen tatsächlichen technologischen Bedarf gibt und wenn der Zusatzstoff zumindest indirekt dem Verbraucher (nicht dem Hersteller) dienlich ist.

Aber wer überprüft das eigentlich?

Die Bedenklichkeit von Zusatzstoffen wird in einem seit 2007 andauernden Verfahren durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority, EFSA) neu evaluiert. Bis 2020 soll die Neubeutachtung abgeschlossen sein.

Denn die Bedenklichkeit vieler Zusatzstoffe ist seit den 1970-1980ern nicht mehr in Frage gestellt worden.

Es tut sich im Moment also einiges, was die Zulassung und Kennzeichnungspflicht von Zusatzstoffen auf Hundefuttern angeht.

Viele Verbraucher haben dennoch große Angst vor Zusatzstoffen im Futter ihrer Haustiere (und auch in der eigenen Ernährung). Denn klar, man hört oft widersprüchliche Informationen. Die Behörden sagen ein Zusatzstoff wäre sicher, Verbraucherportale sagen was anderes.

Und ich werd hier einen Teufel tun mich mit einzelnen Substanzen zu befassen. Weißt Du warum? Weil keiner wirklich wissen kann, was jetzt wahr ist. Zu den wenigsten Zusatzstoffen gibt es von außen nachvollziehbare Fakten. Am Ende muss man sich also auf die offizielle Einschätzung verlassen.

Die Sorge vor Zusatzstoffen rührt sicherlich mitunter daher, dass in der Vergangenheit immer wieder Zusatzstoffe verboten oder rückwirkend neu reguliert wurden, da sich diese als doch nicht so unbedenklich wie angenommen herausgestellt hatten.

Dazu kommt die Sorge, dass ein Zusatzstoff, der in der menschlichen Ernährung verboten wird, teilweise dennoch ohne für den normalen Hundehalter verstndlichen begründung weiterhin in Tierfuttern eingesetzt werden darf (z.B. E 236 Ameisensäure).

Die Skepsis gegenüber Zusatzstoffen scheint also durchaus begründet zu sein. Aber eine generalisierte Angst ist sicher auch nicht immer zielführend, es gibt sicherlich durchaus viele harmlose oder nützliche Zusatzstoffe.

Und auch das Vertrauen in die Produzenten alles offen zu deklarieren, obwohl sie das teilweise gar nicht müssen, ist allgemein ziemlich gering. Vermutlich aus gutem Grund.

Blöd an der ganzen Sache finde ich auch, dass man wenig über die Herkunft und Herstellung von Zusatzstoffen erfährt. Viele Vitaminpülverchen in den Futtermarken der Großkonzerne stammen aus Chemiewerken auf der ganzen Welt, darunter auch China-Importware.

Es scheint in dem intransparenten Dschungel an Informationen gar nicht so leicht zu sein den richtigen Mittelweg zu finden zwischen kompletter Ignoranz, begründeter Sorge und der verallgemeinerten Panik vor allen Zusatzstoffen.

Zusatzstoffe von A bis Z: Was Etiketten verschweigen
Mit diesem Handlexikon bringt der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer Licht in den Dschungel der Zusatzstoffe.

Nicht hilfreich sind dabei erfundene Warnmeldungen rund um die Gefährlichkeit von Zusatzstoffen im Internet, die unnötige Angst schüren. Bei Mimikama zum Beispiel ging man schon mehrfach einer in den sozialen Netzwerken verbreiteten Meldung über die Gefährlichkeit bestimmter E-Nummern auf den Grund.

Viele dieser Laien-Einschätzungen basieren auf der missverständlichen Interpretation von Sicherheitshinweisen aus dem Chemikalienrecht. Denn viele als Zusatzstoff zugelassene Substanzen müssen als Verarbeitungsprodukt in der Industrie als Gefahrenstoff gekennzeichnet werden, weil sie z.B. hautreizend wirken.

Das bezieht sich allerdings nicht auf die Verwendung von Kleinstmengen in Futtermitteln. Die Gefahr ist hier vor allem für Mitarbeiter von Verarbeitungsbetrieben gegeben, die ihr ganzes Berufsleben lang einer viel höheren Konzentration an diesen Stoffen ausgesetzt sind!

Und auch sonst beziehen sich viele Negativmeldungen nicht auf akute Gesundheitsgefahren für den Benutzer, sondern chronische Exposition und indirekte Umweltschäden.

Übertreibungen und Falschmeldungen von tatsächlich belegbaren Warnhinweisen abzugrenzen ist oft sehr schwierig, wenn man nicht gerade zufällig Lebensmittelchemiker ist.

Denn wie soll man als normaler Hundebesitzer abschätzen, ob ein Zusatzstoff gesundheitsschädlich ist?

Leider fehlt bis heute ein verbraucherfreundlich gestaltetes Register aller Zusatzstoffe in Heimtierfuttern.

Das liegt zum einen daran, dass der Löwenanteil aller Zusatzstoffen für Tiere in Nutztierfuttern landet und nicht im Hunde- oder Katzennapf. Dementsprechend liegt hier auch der Fokus, was die Berichterstattung und die Überprüfung von Langzeitfolgen, gesundheitlicher Wirkung und Umweltschäden angeht.

Allerdings muss man dennoch bei aller berechtigten Verunsicherung ein bißchen reflektiert bleiben:

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe sind wohl noch die verständlichste Beimengung in Futterrezepturen.

Aber wenn offensichtlich alles so zerkocht wurde, dass man der Futtermasse nachträglich wieder gefühlt alle Nährstoffe künstlich beimengen muss, handelt es sich um nichts anderes als Astronautenfutter für Hunde. Und gelegentlich scheinen Hundefutter sogar übervitaminisiert zu werden, so wurden  z.B. 2019 einige Hundefutter wegen stark erhöhter Vitamin D-Gehalte zurück gerufen.

Der Einsatz von Zusatzstoffen ist trotzdem nicht immer nur schlecht. Und eine generalisierte Angst „vor Chemie im Essen“ ist ziemlich unreflektiert.

Ich sehe z.B. den grundlegenden Sinn von Konservierungsmitteln und anderen Zusatzstoffen ein, die die Qualität und Haltbarkeit der Ware gewährleisten sollen.

Es ist ja bis zu einem gewissen Punkt in unserem Interesse, dass Trockenfutter angenehm riecht und lange haltbar ist und Dosenfutter nicht während der Lagerung in seine Bestandteile zerfließt.

Wer seinem Hund stark prozessierte Fertignahrung füttert, muss Zusatzstoffe in der ein oder anderen Form in Kauf nehmen. Und dabei geht es nicht nur um die unnötigen kosmetischen Zusatzstoffe in Form von Aromen und Farbstoffen.

Das Futter soll lange haltbar und von gleichbleibender Qualität, aber bitte frisch und natürlich und nicht zu stark prozessiert, aber bitte auch nicht voller Zusatzstoffe, aber trotzdem bitte günstig sein? Wie soll das gehen?

Und ein bißchen möchte ich fast sogar die Hersteller in Schutz nehmen. Was soll man machen, wenn man den Einsatz mancher Zusatzstoffe gar nicht vermeiden kann, aber dennoch seine Käufer nicht verschrecken möchte? Würdest Du offen deklarieren, wenn Du nicht müsstest und gleichzeitg fürchten müsstest, dass die Käufer Deines Produkts ohne wirklichen Grund hochempfindlich auf bestimmte Schlagworte reagieren?

Großes Augenmerk sollte deshalb nicht nur darauf liegen, ob Zusatzstoffe verwendet wurden, sondern auch darauf, welche Zusatzstoffe genau im Hundefutter gelandet sind.

Und wie man das herausfinden soll?

Es bleibt wohl nichts anderes als den Herstellers Deines Wunschprodukts direkt um Offenlegung zu bitten und auf ehrliche Antwort zu hoffen.

Auf was sollte man achten?

Wie immer gilt der Tipp: Wer seinen Hund transparent, natürlich und frei von Zusatzstoffen füttern möchte, der sollte sich das mit dem BARFen vielleicht doch nochmal überlegen.

Die beste Vorgehensweise für alle anderen bleibt mangels transparenter Deklaration einfach einen größtmöglichen Bogen um ein zu langes Inhaltsregister und unverständlicher Zutaten zu machen.

Such Dir eine Futtermarke, der Du vertraust.und die kritischer Kommunikation gegenüber offen ist.

Auch ein Verzicht auf bestimmte Eigenschaften des Futters kann von vornherein zu einer Reduktion von nötigen Zusatzstoffen führen. Zum Beispiel kann man halb-feuchte Kringel in bunten Farben oder Hundefutter „mit Sauce“ oder „in Pastete“ meiden.

Und auch bei Hundesnacks darf man etwas genauer aufs Etikett schauen. Die Hersteller wissen, dass die wenigsten von uns bei Hundekeksen ganz genau hinsehen. Dementsprechend findet man sehr viel mehr Zusatzstoffe in diesen halbfeuchten, bunten Kaustangen und bonbonfarbenen Futterbröckchen.


Wenn Du noch mehr wissen möchtest, findest Du hier ein paar Ressourcen:

Wenn Du Dich noch viel detaillierter mit den einzelnen Zusatzstoffen befassen möchtest, empfehle ich Dir die Infoseiten des Bundesamt für Verbraucherschutz und Ernährung. Dort findest Du halbwegs aktuelle Listen der Zusatzstoffe, die aktuell tatsächlich auch in Hundefuttern zugelassen sind.

Bitte handle mit gesundem Menschenverstand immer im Sinne Deines Tieres: Ein kranker Hund gehört immer zum Tierarzt! Du findest hier lediglich Erfahrungsberichte und allgemeine Informationen über Beschwerden und Symptome. Du findest hier weder Ersatz für eine individuelle tierärtzliche Beratung noch Therapieempfehlungen. Die hier präsentierten Produkte oder Aussagen sind nicht geeignet klinische Krankheitsbilder vorzubeugen, zu diagnostizieren oder zu behandeln

Quellen

[1] VERORDNUNG (EG) Nr. 1831/2003 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 22. September 2003 über Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung; Anhang I: FUNKTIONSGRUPPEN VON ZUSATZSTOFFEN;
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003R1831&from=DE

[2] FEDIAF Code of Good Labelling Practice for Pet Food | Publication October 2018;
http://www.fediaf.org/images/FEDIAF_Labelling_Code_October_2018_online_final.pdf

[3] EU-Informationsportal über aktuell in der EU für den Einsatz in Lebensmitteln zugelassene Aromastoffe:
Food Flavourings Database
https://webgate.ec.europa.eu/foods_system/main

[4] European Union Register of Feed Additives pursuant to Regulation (EC) No 1831/2003 Annex I: List of additives; Edition 12/2019 (278) (19.12.2019); doi: 10.2875/2327 Catalogue number: EW-AW-19-012-EN-N © European Union, 2019

[5] VERORDNUNG (EG) Nr. 767/2009 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 13. Juli 2009 über das Inverkehrbringen und die Verwendung von Futtermitteln; Anhang VI, Kapitel I, 3;
https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:229:0001:0028:DE:PDF