Sattelgeschirre und Norwegergeschirre

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Für eine Weile waren die Norwegergeschirre und Sattelgeschirre für Hunde mal voll im Trend und sind durch die Klettbänder mit den lustigen Sprüchen allseits bekannt geworden.

Allerdings weisen Hundegeschirre vom Norweger-Typ einige bauliche Mängel auf, die sie zu nicht ganz idealen Alltagsgeschirren für Deinen Hund machen.

Hier die derzeit beliebtesten und hochwertigsten Norwegergeschirre und Sattelgeschirre, gefolgt von einer ausführlichen Beschreibung und Kritik an diesem Geschirrtyp für Hunde.

Die besten Norwegergeschirre und Sattelgeschirre für Hunde

Hier findest Du die derzeit als die besten Norweger- und Sattelgeschirre für Hunde, darunter den in vielen Tests als Sieger hervorgegangene IDC® Powergeschirr vonJulius-K9® und weitere Produkte namhafter Hersteller.

JULIUS-K9® IDC® POWERGESCHIRR

Du sparst 15,70 EUR

Produktbeschreibung

Das IDC Powergeschirr ist die Weiterführung des klassichen Sattelgeschirrs dieses Herstellers mit tieferer Brustöffnung und vielen Gestaltungsmöglichkeiten.

  • Haltegriff am Rücken
  • Reflektoren
  • Leicht anzuziehen
  • Viele Add-Ons
  • Ich finde die Passform im Vergleich zum normalen Brustgeschirr eher kritisch zu betrachten
  • Frontgurt über die Schulterblätter
  • Brustring zu dicht an den Achseln

Hier wurde der Frontring nach unten abgeschrägt, das soll für mehr Atmungsfreiheit sorgen. Für dieses Geschirr gibt es viele Extras und Erweiterungen, z.B. durch Anbringen von Klettbändern mit Aufschriften, Rucksackmodulen oder Blinklichtern.

Wenn es unbedingt ein solches Geschirr für Deinen großen oder kleinen Hund werden soll, ist das Julius-K9® IDC® Powergeschirr dennoch vermutlich eine gute Wahl.

HUNTER® NEOPREN EXPERT

Produktbeschreibung

Das Neopren-Sattelgeschirr hat erfreulicherweise breit gepolstertes Gurtband am Bauchriemen und Schulterauflagen. Es bleibt aber das Manko, dass hier überhaupt was auf der Schulter aufliegt.

  • Solide Neopren-Polsterung
  • Verstellbarer Bauchgurt
  • Reflektorstreifen
  • Ziemlich schwerer Sattel ohne Funktion
  • Rutscht leicht vom Hund
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Ich finde das Geschirr vor allem erwähnenswert, da man hier tatsächlich bei manchen Hunden eine Einstellung finden kann, bei der der Bauchring weit genug von der Achsel entfernt liegt. Ein zu großer Abstand führt allerdings dazu, dass der Hund hier schnell mal vorne aus dem Geschirr tauchen kann. Aber nun gut, ausbruchssicher sind Norweger ohnehin nicht.

Hier bekommt man ein Sattelgeschirr in guter Verarbeitung aus soliden praxistauglichen Materialien. Wenn es unbedingt ein Sattelgeschirr sein soll und man die unweigerlichen Abzüge bei der Passform in Kauf nehmen möchte, ist das hier eine der besseren Alternativen.


Du sparst 2,16 EUR
Hunter® Ranger
Bei diesem Norwegergeschirr von Hunter® hat man sich mit der Polsterung etwas mehr zurückgehalten und diese leichtere Übergangsvariante mit Fleece-Polsterung entwickelt.

Du sparst 19,90 EUR
Hunter® Racing
Auch das abgespeckte Hunter® 'Racing' zeigt die üblichen Schwachstellen dieser Geschirre, ist als Norweger aber eine luftige Alternative gegenüber einem Sattelgeschirr.

NOBBY NORWEGERGESCHIRR MESH PRENO

Produktbeschreibung

Das Nobby Norwegergeschirr punktet in Sachen Preis-Leistungsverhältnis und Du bekommst dennoch ein Produkt, dass mit der vergleichbaren Konkurrenz mithalten kann.

  • Neopren-Polsterung
  • Haltegriff
  • Außen angebrachter Klickverschluss
  • Verschluss-Druckknopf nicht langhaartauglich
  • Frontring nicht verstellbar

Als schnelle Lösung für die abendliche Pieselrunde finde ich es hauptsächlich durch seinen Preis attraktiv. Und ganz besonders interessant finde ich, dass man hier viele Kundenstimmen von Zwerghund- und Mopshaltern findet.

Wahrscheinlich liegt es an meinen eingeschränkten Erfahrungen mit den eher „stabil“ gebauten Hunderassen, dass ich die Vorzüge dieser Geschirre einfach nicht sehen kann.

Günstige Lösung für alle, die ein Geschirr für den gelegentlichen Einsatz oder für einen gedrungen gebauten Hund suchen. Wer nur was Einfaches zum schnellen Anlegen sucht, wird hiermit vermutlich zufrieden sein.

MERRYBIY GESCHIRR HEAVY DUTY

Produktbeschreibung

Dieses Sattelgeschirr mit Haltegriff ist günstig und passt auch größeren und breiteren Hunden genau so gut wie kleineren Hunden.

  • Haltegriff
  • Klickverschluss am Halsgurt
  • Reflektoren
  • Verarbeitung Glückssache
  • Halsöffnung nicht gepolstert

Die Verarbeitung erscheint auf den ersten Blick gut, allerdings ist daswohl so ein bißchen Glückssache. Denn man liest genau so oft auch von Berichten mit gebrochenen Verschlüssen und aufgeknibbelten Nähten. Dennoch durch seinen vergleichsweise niedrigen Preis zumindest als Ersatzgeschirr einsetzbar.

Interessant finde ich den Klickverschluss im Brustring. Dieser ermöglicht ein extrem schnelles und einfaches An- und Ausziehen. Allerdings hätte man diesen Verschluss besser abpolstern können.

Gemischte Kundenmeinungen, aber toller Preis. Einen Versuch wert?

Wie unterscheiden sich Norwegergeschirr und Sattelgeschirr?

Bei Norwegergeschirren führt ein Gurtring um den Rumpf des Hundes. An diesem Ring ist ein Gurt befestetigt, der vorne um die Front des Hundes führt. Verschiedene Schnittformen entscheiden darüber, wo genau der Anleinpunkt zu finden ist (am Geschirr oder oben am Haltegriff angenäht)  und wie sich unter Zug einwirkende Kräfte verteilen.

Bei Sattelgeschirren wird das Geschirr im Rückenbereich mit einer festen Platte vernäht, was optisch einem Sattel auf dem Rücken des Hundes nahe kommt. Theoretisch gibt es auch Sattel an anderen Geschirrtypen, aber meist findest Du diese Konstruktion eben an Hundegeschirren im Norwegerschnitt.

Bei so genannten Chow-Chow-Geschirren gibt es keinen Verbindungsgurt zwischen Brustring und Bauchring. Bei dieser minimalistischen Variante findet man tatsächlich nur zwei Gurtringe, die ameinander genäht wurden. Durch den simplen Aufbau erinnern die Geschirre an eine Mischung aus Norweger- und Step-in-Geschirr und sind vor allem unter nähfreudigen DIYlern beliebt.

Vergleich von Norwegergeschirren mit anderen Führgeschirren

Norweger- und Sattelgeschirre erfreuen sich vor allem deshalb so großer Beliebtheit, weil sie idiotensicher und schnell anzuziehen sind, hinten einen praktischen Haltegriff besitzen und schlichtweg einer der ältesten Geschirrtypen sind.

Die Schnittform ist so simpel, dass man hier keine individuellen Passformen für Hunde mit speziellen Körperbau erwarten darf und kaum Einstellmöglichkeiten findet. Und wir wissen von uns selbst, dass „One-size-fits-all“ meist an der Realität vorbei zielt.

Nicht zu vergessen die lustigen Sprüche, die sich bei Markengeschirren mit einem Klettband am Hund befestigen lassen und eine Weile lang ganz groß in Mode waren.

Auch wenn die meisten Hunde sich nicht über ihr Norwegergeschirr oder Sattelgeschirr beschweren, so gibt es hier einige Mängel bei der Passform zu beklagen.

Norwgergeschirre scheuern an den Achseln

Vorteile von Norwegergeschirren

  • Norweger-Geschirre lassen sich unkomplizierter anziehen als normale Führgeschirre und werden daher von Hunden, die Geschirre nicht mögen, meist besser akzeptiert als andere Geschirrtypen.
  • Bei großen Hunden bietet der Bügel am Rücken der Norwegergeschirre einen Griff, an dem man den Hund festhalten kann.
  • Norwegergeschirre lassen sich leicht auch mal über einem Hundepullover anziehen.

Nachteile von Norweger-Hundegeschirren

  • Norweger-Geschirre bieten in der Regel kaum Einstellmöglichkeiten und sitzen an den meisten Hunden schlecht.
  • Speziell bei Hunden mit schmaler Brust, also Windhunden und schmalen Junghunden hebt sich der Brustring vorne vom Hund ab, weil die Geschirre nicht für einen so engen Radius ausgelegt sind.
  • Der Gurt quer über Brust und Schulterblättern minimiert u.U. die Bewegungsfreiheit des Hundes[1], [3].
Norwegergeschirr zu eng an Hals und Ellbogen
  • Unter Zug liegt der Frontgurt evtl. auf den Atemwegen des Hundes und zwingt diesen zu einer unnatürlich hohen Kopfhaltung. Das macht diese Geschirre besonders ungeeignet für flachnasige Hunde, die ohnehin Atemprobleme haben.
  • Der hintere Gurt sitzt bei den meisten Norweger-Geschirren zu dicht hinter den Ellbogen und scheuert oder schränkt auch hier die Bewegungsfreiheit ein
  • Mangels Bauchsteg verrutschen Norweger-Geschirre leicht zur Seite hin und sitzen dann nicht mehr richtig.
  • Hunde können sich sehr leicht aus diesen Geschirren befreien, wenn sie es drauf anlegen.
  • Die dicke Platte von Sattelgeschirren erfüllt keine wirkliche Funktion für den Hund und macht an heißen Tagen bestimmt keine Freude.
  • Die Platte von Sattelgeschirren kann auf Haut und Haaren reiben, das mag nicht jeder Hund. Evtl reibt die starre Hinterkannte des Sattels unter Zug an der Wirbelsäule von sehr schlanken Hunden.

Das amerikanische Whole Dog Journal[2] berichtete im März 2019 von einer Gangbildanalyse mit Hunden an einschränkenden Geschirren, dass diese Hunde neben einem stark veränderten Gangbild auch dann weniger Gewicht auf die Vorderbeine nahmen, wenn sie gar nicht angeleint waren!

Beim rennen und laufen müssen sich die Schultern des Hundes nach vorne bewegen können. Hier kam man ebenfalls zu dem Schluss, dass es keine gute Idee ist einem Hund genau für diese Tätigkeit ein Geschirr anzuziehen, welches Schulter und Bizeps einengt.

Und ja, die meisten Hunde beschweren sich nicht und zockeln happy mit ihrem Norwegergeschirr durch die Gegend. Ist es deshalb gesund für den Hund? Nicht wirklich.

Ein Norwegergeschirr ist praktisch für keinen Hund die ideale Geschirrform und es gibt deutlich ergonomischere Alternativen!

Einsatzbereiche für Norweger- und Sattelgeschirre

Sattel- und Norwegergeschirre sind für mich grad so okay für die kleine Runde um den Block bei Hunden, die keine Skeletterkrankungen aufweisen, das Geschirr nicht ganztags tragen sollen und einen ohnehin eher kurzen Körperbau mit kleiner Schrittlänge aufweisen.

Für Spaziergänge an Ausziehleinen, Schleppleinen oder für aktive Hunde und vor allem Hunde vom Bully-Typ rate ich dringend die Finger von diesen Geschirren zu lassen.

Auch wenn die Hersteller ihre Geschirre gerne als Outdoor-Geschirre für lange Touren vermarkten wollen, so sehe ich hierfür keine Rechtfertigung angesichts der viel besser Alternativen bei den anderen Geschirrtypen.

Klar findest Du im Internet viele Bilder von Hunden bei der Arbeit im Norwegergeschirr.

Aber gerade für Aktivitäten sind diese Geschirre beim besten Willen weder geeignet oder empfehlenswert! Das gilt vor allem fürs Schwimmen, Rennen und die diversen Sportarten, bei denen der Hund im Training nach vorne ziehen soll (Fährten, Jöring, IGP,…).

Lass Dich also nicht von Bildern täuschen, ein Hund im Trieb arbeitet trotz Norwegergeschirr und nicht, weil diese Geschirre besonders hilfreich wären.

Kriterien beim Kauf eines Norwegergeschirr oder Sattelgeschirrs

Wenn es unbedingt trotz der angesprochenen Schwachstellen ein Norwegergeschirr für Deinen Hund sein soll, dann beachte bitte folgende Punkte bei der Auswahl:

Die Bewegungsfreiheit

Norwegergeschirre sind nicht sehr ergonomisch und selbst die guten Modelle schränken die Bewegungsfreiheit des Hundes ein Stück weit ein und sitzen nie ganz ordentlich. Das sehe ich zumindest so, auch wenn diese Frage auf Herstellerseite immer noch heiß diskutiert wird.

Insgesamt erwecken die Geschirre dieses Typs den Eindruck als wären sie vornehmlich für die Kontrollmöglichkeit durch den Halter und weniger im Sinne der hündischen Ansprüche entwickelt worden.

Nicht nur die freie Schrittlänge nach vorne wird durch den Brustring eingeschränkt.

Meist liegen diese Geschirre extrem nah hinter den Achseln des Hundes und die Brustplatte bzw. der oben auf der Schulter des Hundes liegende Gurt erlauben kein freies Bewegungsspiel der Schulterblätter nach oben hin.

Klettband mit Spruch an engem Norwegergeschirr

Es gibt sehr viele Norwegergeschirre, die vorne nur mit Klettband geschlossen sind. Hier zeigt sich bereits, dass der Zugpunkt nicht ordentlich an der Vorbrust liegen kann, sonst könnte man einen kräftigen Hund gar nicht nur an einem Klettverschluss halten.

Stattdessen schneiden diese Geschirre unter Zug oft am Bauchgurt oder den Schultern ein.

Selbst bei den idealisiert dargestellten perfekten Werbebildern der Hersteller muss ich oft schaudern. Denn selbst hier sieht man offensichtliche Schwachstellen.

Mein Eindruck: Diese Geschirre sitzen entweder viel zu weit und erfüllen dann für keine Partei einen Nutzen. Oder sie sitzen genau richtig und schränken den Hund ein.

Wenn Dein Hund in diesem Geschirr ein ungewohntes Gangbild an den Tag legt, dann verabschiede Dich bitte von der Idee ihm ein Norwegergeschirr zu kaufen!

Norwegergeschirr Bulldogge

Viele Hunde empfinden den Brustgurt als einschränkend und unangenehm und versuchen sich mit Gegendruck gegen die Einengung im vorderen Brustbereich zu wehren.

Sattelgeschirr Bauchsteg

Die Folge sind oft Tippeln, Paddeln oder häufiger Passgang (ein Schaukelgang mit gleichzeitigem Aufsetzen von Vorder- und Hinterbein auf jeweils einer Seite).

Beim Klassiker unter den Sattelgeschirren, dem Julius-K9® IDC® Powergeschirr versucht man diesen Missstand zu beheben, indem der Frontgurt weiter nach unten versetzt wurde und man den Sitz durch einen separat erhältlichen Bauchsteg stabilisieren kann.

Aber mal mal ganz ehrlich:

Warum dann nicht zum gleichen Preis direkt ein schönes Y-Geschirr mit tiefen Halsausschnitt, Bauchsteg und optimalerem Sitz kaufen?

Achte beim Kauf eines Hundegeschirrs dieser Schnittform auf jeden Fall darauf, dass die Anleinstelle möglichst weit hinten sitzt und unter Zug nicht dazu führt, dass der Brustring vorne die Schultern seitlich einengt oder auf den Kehlkopf drückt.

Umgekehrt sollte das Geschirr aber nicht schon im Stand vorne vom Hund abstehen.

Polsterung an den Verschlüssen

Du wirst festestellen, dass bei vielen Norwegergeschirren der seitlich am Rumpf liegende Klickverschluss kaum gepolstert ist. Im besten Fall sind diese oft sehr klobigen Plastikteile einfach mit Gurtband unterlegt. Bei den oben genannten Geschirren habe ich bewusst auf solche Modelle verzichtet.

Schlimm wird es trotzdem, wenn der Verschluss direkt unter der Achsel des Hundes liegt und folglich das seitliche Paddeln mit den Ellbogen und die Fehlbelastung beim laufen fördert.

Und auch die Gurtbänder oder bei Sattelgeschirren die Rückenplatte sind oft nicht gepolstert und weisen scharfe Ränder auf, die zu Scheuerstellen und Haarbruch an der Flanke führen können.

Erfreulicherweise hat sich hier in den letzten Jahren viel getan. Du hast ja oben gesehen, dass es mittlerweile auch Norwegergeschirre mit verschiedenen  Arten von Polstermaterial gibt.

Sicherheit bei Norwegergeschirren

Klar, nur echte Sicherheitsgeschirre mit doppeltem Brustring sind wirklich ausbruchssicher. Man kann den Herstellern der anderen Geschirrtypen nicht wirklich ankreiden, dass der Hund hier rausschlüpfen kann, wenn er es drauf anlegt.

Ich finde an Norwegergeschirren und Sattelgeschirren allerdings bedenklich, dass sich diese selbst ohne großes Zutun ziemlich leicht abstreifen lassen.

Wenn der Hund mal nach hinten bockt und man ihn dennoch weiterzieht, hat man ruckzuck das leere Geschirr in der Hand.

Denn klar, was sich so leicht anziehen lässt, sitzt halt auch nicht fest.

Verwerflich und vor allem frech finde ich es daher, dass viele Geschirre (nicht nur, aber sehr viele Norwegergeschirre) suggestiv als „Sicherheitsgeschirr“ vermarktet werden und man sich dabei natürlich nicht auf die Ausbruchsmöglichkeit, sondern auf irgendwelche Reflektorstreifen bezieht.

Auch solche Modelle habe ich hier nicht aufgelistet.

Norwgergeschirre schnell anlegen

Wie zieht man ein Norwegergeschirr an?

Ein Norwegergeschirr oder Sattelgeschirr anzuziehen ist eine so simple Angelegenheit, was sicher zur Beliebtheit dieser Geschirre beigetragen hat.

Man stülpt einfach die Halsöffnung über den Hund, klickt den Verschluss an der Seite zu und ist fertig.

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Zusammenfassung

Norwegergeschirre sind beliebt. Ganz sicher erleidet ein Hund in so einem Geschirr keine akuten Schädigungen.

Aber über die tatsächlichen Auswirkungen und die chronische Belastung beim tragen solcher Geschirre ist einfach noch zu wenig bekannt.

Ich für meinen Teil finde diese Geschirre auch schön und praktisch, verzichte allerdings angesichts der Passform und der einfach viel besser passenden Alternativen gerne.

Klar, die Hersteller selbst sind voll des Lobes für das eigene Produkt. Ich hingegen kann mir so ein Geschirr höchstens an Hunden vorstellen, denen der nervige Frontring beim Reinwerfen ins Geschirr total wumpe ist.

Ich bin persönlich kein Freund von diesen Geschirren. Gerade als Geschirr für den Alltag, Radausflüge und Gassi kann ich mir dieses Norwegergeschirr an meinen Hunden absolut nicht vorstellen und als Zuggeschirr noch viel weniger. Es hat schon Gründe, warum professionelle Zughundesportler einen weiten Bogen um Norweger-Geschirre aller Art machen.

Quellen und weiterführende Links

[1] Brustgeschirre: – ­Umdenken erforderlich Von Tina Müller und Heike Hillebrand im Wuff Hundemagazin:
https://www.wuff.eu/wp/brustgeschirre-%C2%ADumdenken-erforderlich//

[2]  The No-Pull Harness Debate 03/2019:
https://www.whole-dog-journal.com/care/collars-harnesses-leashes-muzzles/the-no-pull-harness-debate/

[3] Betrachtungen zum Norwegergeschirr von Tierphysio Brigitte Jost:
https://www.tierphysio-jost.ch/2018/01/22/betrachtungen-zum-norwegergeschirr/

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