Schermaschine für Hunde: Alles für die DIY-Hundefrisur

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Schermaschine für Hunde
Besonders lobenswert finde ich an dieser Maschine den leisen Motor und die überzeugende Schneide-Leistung, die auch lockigem Fell in meiner Erfahrung absolut gewachsen ist.

Wenn der Hund unter seinem Fell leidet, kann eine pflegeleichte Sommerfrisur mit einer Schermaschine für Hunde manchmal große Erleichterung bringen.

Wenn Du noch unsicher bist, solltest Du erst die Argumente für und gegen das Scheren des Hundes prüfen. Denn eine Sommerschur ist eben nicht für jeden Hund ratsam, der unter der Hitze zu leiden scheint.

Wenn Du aber einen Pudel, einen Doodle oder einen anderen Hund ohne Unterwolle mit stetig nachwachsendem Fell besitzt, musst Du Deinen Hund natürlich scheren oder scheren lassen.

Den Hund alle paar Wochen vom Hundefriseur frisieren zu lassen, kann allerdings langfristig recht teuer und zeitaufwändig werden. Vielleicht gibt es in Deiner Region auch keinen „Hunde-Groomer“. Oder zumindest keinen, mit dem Dein Hund und Du zufrieden wart?

Das Abscheren zuhause ist vor allem auch angenehmer für Hunde, die nicht gelassen genug sind sich in fremder Umgebung eben mal von einer fremden Person körperlich manipulieren und mit einer lauten Schermaschine bearbeiten zu lassen.

Wenn der Hund nicht gleich beim allerersten Versuch aussehen soll wie eine ausstellungsreife kunstvolle Buchsbaum-Skulptur, ist Scheren auch absolut keine Raketenwissenschaft. Es erfordert aber ein bisschen Übung und das richtige Werkzeug.

Hier stelle ich Dir das Zubehör vor, dass Du für die DIY-Hundefrisur brauchst, allem voran die Schermaschine für Hunde:

Zubehör und meine liebste Schermaschine für Hunde

Schermaschine für Hunde
Besonders lobenswert finde ich an dieser Maschine den leisen Motor und die überzeugende Schneide-Leistung, die auch lockigem Fell in meiner Erfahrung absolut gewachsen ist.

Weiteres Zubehör für’s Hunde scheren:

  1. Ein Scherenset mit einer Effilierschere für schöne Übergänge
  2. Eine Schere mit abgerundeter Spitze für die Ballenzwischenräume
  3. Ein Buch mit Infos rund um die Fellpflege
  4. Eine rutschfeste Unterlage für den Hund, z.B. eine Gummimatte oder eine Badewanneneinlage. Bei kleinen Hunden kann das auch auf einen Tisch gelegt werden.
  5. Vor dem Scheren muss der Hund gebürstet werden. Dazu eignet sich eine gute Zupfbürste.
  6. Filzknoten kannst Du in den Achseln und am Bauch schon mal von Hand rausschneiden. Am Rücken kannst Du eine für den Hund sichere Entfilzungsbürste verwenden.
  7. Um die Unterwolle vor dem Scheren zu lockern, kannst Du spezielle Pflegeprodukte verwenden. Geheimtipp: Mähnenspray!
  8. Ein mildes Hundeshampoo, um danach die Haarfitzel aus dem Pelz zu duschen und die Haut zu pflegen
  9. Müllbeutel und Gummibesen, um danach Ordnung zu schaffen
  10. Evtl. einen Mundschutz , wenn Du Atemprobleme durch den Feinstaub erwartest oder mehrere Hunde scheren möchtest.

Was macht eine gute Schermaschine für Hunde aus?

» Es gibt zig Schermaschinen auf dem Markt. Für einen stressfreien Ablauf will man eine Hunde-Schermaschine, die effektiv durchs Fell gleitet und genug Schnittkraft für Hundefell besitzt.

» Und für die heimische Frisur hat natürlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis eine hohe Priorität.

» Klar, die Schermaschinen aus den Profi-Serien von Anbietern wie Aeskulap® und Moser®, die für den Betrieb in Hundesalons konzipiert sind, sind absolut toll.

Hier kann man die Messer austauschen und schärfen lassen und die Maschinen laufen im Dauerbetrieb nicht so schnell heiß.

Das sind allerdings keine Kriterien, die bei der gelegentlichen Schur von ein oder zwei Hunden daheim wirklich wichtig sind.

Diese hochwertigen Schermaschinen sind allerdings einen Blick wert, wenn man einen Hund mit besonders „wildem“ Fell hat, an dem günstigere Schermaschinen scheitern.

Allerdings könnte man dann für die Anschaffungskosten gleich ein paar Mal zum Hundefriseur fahren, bevor man das wieder drin hat.

» Mit dieser günstigeren Schermaschine habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Allerdings kann ich natürlich nicht garantieren, dass hier auch mal ein Montagsmodell dabei ist.

Aus leidgeprüfter Erfahrung mit anderen Herstellern: Wenn die Schermaschine nicht wie bei einer Schafschur durchs Fell gleitet und nicht sofort offensichtlich schneidet, obwohl der Hund gebürstet ist und Du einen passenden Aufsatz gewählt hast, dann tausch das Gerät sofort um!

Es muss für den privaten Bedarf absolut kein Profigerät sein.

» Wer keinen Hundesalon betreibt, ist mit einer Akku-Schermaschine für Hunde absolut gut bedient. Denn das ermöglicht ein Scheren an jedem beliebigen Ort, ohne dass der hund ständig übers kabel stolpert.

» Akkulaufzeit ist kein Thema, wenn man immer nur 1-2 Hunde hintereinander scheren möchte. Wer mehr Hunde scheren möchte, sollte sich einen Ersatz-Akku oder eine zweite Maschine zulegen.

» Handling, Akku-Ladezeiten und Griffigkeit nehmen sich nach meiner Erfahrung nicht viel. Die Scherleistung ist natürlich eins der wichtigsten Kriterien, aber vor dem Kauf nicht einzuschätzen, da natürlich alle Hersteller ihr Produkt als „effektiv“ bewerben.

Andere Kriterien, über die man sich vor dem Kauf informieren sollte, sind das mitgelieferte Zubehör:

» Welchen Scheraufsatz braucht man?

Kahlschlag ist nie gut, v.a. wegen der Sonnenbrandgefahr! Je nach Fell und Körperstelle sollten 5-25 mm Fell am Hund bleiben. Bei lockigen Hunden kann man das mit genug Übung „frei Hand“ erreichen, bei Anfängern und glattem Haar sollte man dafür einen passenden Aufsatz wählen.

» Reagiert der Hund empfindlich auf laute Geräusche?

Es gibt keine komplett leide Schermaschine. mann kann aber mit dem Hund erstmal eine Weile üben das Geräusch gut zu finden, bevor man den Hund tatsächlich abrasiert.

» Muss man Pflegeöl dazu kaufen oder wird das mitgeliefert??

Ich empfehle dieses Pflegeöl für Schermesser

» Für sehr, sehr kleine Hunde kann es angemessen sein für Feinarbeiten im Pfoten- und Kopfbereich einen kleineren Haartrimmerzu kaufen.

Diese sind oft halb so breit wie die normalen Schermaschinen.

Vielleicht hast Du so ein Teil schon mal in der Tierklinik gesehen, denn dort werden Haartrimmer bei Hunden oft eingesetzt, um kleine Stellen für Blutabnahmen frei zu schneiden.

Eine Schermaschine für Hunde pflegen

Schermaschinen für den Hund müssen genau wie Bartschneider ein bisschen gepflegt werden. Natürlich wird das normalerweise in der mitgelieferten Betriebsanleitung nochmal erklärt.

  • Während dem Scheren muss man regelmäßig darauf achten, dass die Maschine nicht zu heiß wird. Das kann für den Hund schmerzhaft werden und natürlich auch die Maschine schädigen.
  • Regelmäßiges Ölen der Hunde-Schermaschine sorgt für eine lange Lebensdauer. Wenn kein Öl mitgeliefert wurde, kann man theoretisch erstmal das Pflegeöl für die Nähmaschine verwenden oder gleich ein Spezialöl für Schermesser dazu kaufen.
  • Nach dem Scheren sollte man die Haarfitzel aus der Maschine klopfen, bei vielen Modellen ist auch ein kleiner Pinsel beigelegt, mit dem man Haarreste entfernen kann.

Was musst Du beim Scheren beachten?

  • Zuerst solltest Du alles Zubehör bereitlegen und eine Atmosphäre schaffen, in der Dein Hund sich wohl fühlt.
  • Hunde werden trocken geschoren. Mit einem frisch gebadeten nassen Hund kommt die Schermaschine nicht klar.
  • Wenn man sich endlich zum scheren durchgerungen hat, ist man oft verleitet einen kompletten Kahlschlag zu versuchen, um dem Hund und sich diese Prozedur so lang wie möglich zu ersparen. Bitte lass zumindest am Rücken allermindestens 5-25 mm stehen. Denn zu kurzes Haar erhöht die Sonnenbrandgefahr.
  • Das Fell wird immer nur in Wuchsrichtung geschnitten, also von oben nach unten und von vor nach hinten.
  • Häufiges Absetzen und neu Ansetzen führt zu sichtbaren Schnittkanten. Glattes Fell ist hier natürlicher weniger verzeihlich als Locken.
  • Pass auf, dass kein Haarstaub in den Gehörgang gepistet wird, das kann zu Entzündungen führen.
  • Die Schermaschine mit dem richtigen Aufsatz soll entlang der Haut bewegt werden, aber bitte nur mit wenig Druck!
  • Prüfe regelmäßig, ob Dein Hund eine Pause oder etwas zu trinken braucht!
  • Achte darauf, dass die Schermaschine nicht zu heiß wird!
  • Pass auf Deinen Hund in den Bereichen mit loser Haut, z.B. in der Taillengegend, in den Achseln oder am Bauch nicht mit der Schermaschine zu pieksen. Hier bitte die Haut straff ziehen und vorsichtig weiterscheren.
  • Verpass deinem Hund eine normale Frisur. So witzig ein Irokese oder ein Ziegenbart erstmal aussehen mögen, vor allem andere Hunde reagieren auf solche merkwürdigen Formen oft recht irritiert. Und Färben ist schon mal absolut tabu!
  • Vorsicht mit Scheren! Halte immer einen Finger oder einen Kamm zwischen die Schere und den Hund, ganz besonders an den Ohrrändern.
  • Dein Hund würde seine Tasthaare (Vibrissen) im Gesicht gern behalten. Diese sind nicht überlebenswichtig, aber man kann davon ausgehen, dass es für Hunde sehr irritierend sein muss, wenn diese feinen Sensoren einfach abgesäbelt werden.
  • Nach dem Scheren solte man den Hunde nochmal durchbürsten. dann fallen Dir gleich alle Stellen auf, an denen Du nacharbeiten musst. Pass nur beim Angleichen auf, dass Du nicht alles verschlimmbesserst!
  • Nach der Hundeschur geht ihr am besten spazieren. Das bietet dem Hund und Dir die Möglichkeit zu „psychologischen Dekompression“ nach dem ganzen Stress. Und lose Haarfussel fallen gleichzeitig unterwegs beim rennen und Toben und nicht daheim vom Hund.

Scheren geht einfach, aber eine „Frisur“ erfordert Übung.

Gerade die Gesichtsbehaarung, schöne Bärte und Augenbrauen, schöne Übergänge vom Rücken zu den Schenkeln und der Rute hin, schöne Profillinien von Bärten und dem Übergang von Brust zu Taille hin und gleichmäßige Pfoten sind nicht immer so einfach.

Stell Dich also drauf ein, dass Dein Hund die ersten paar Male nicht gerade ausstellungsreif aussehen wird.

Übung macht den Meister!