Der beste Anlegepflock für Hunde: Urlaub, Garten, Training

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Ein guter Anlegepflock gibt einem die Möglichkeit den Hund auch dann mal für eine Weile anzuleinen, wenn gerade kein Baum oder Zaunpfosten zur Verfügung steht.

Denn nicht jedem Hund kann man immerzu vertrauen sich beim Anblick von Eichhörnchen oder den Trainingskollegen im Agility zu beherrschen und auf seinem zugewiesenen Platz zu bleiben.

Und auch im Urlaub am Strand oder auf dem Campingplatz gibt ein Anbindepflock dem Hund einen gewissen Freiraum, ohne ihn dabei die ganze Zeit kontrollieren zu müssen.

Hier erfährst Du, welcher Anleinpflock für welche Gelegenheit am besten geeignet ist und worauf Du sonst noch so achten musst.

Bitte zieh Deinem Hund bei Nutzung eines Anlegepflocks immer ein Brustgeschirr an!

Bodennagel zum Anleinen

Produktbeschreibung

Diese Anlegepflöcke werden mit einem kleinen Gummihammer bodentief eingeschlagen.

Das ist zwar etwas mühselig, erhöht aber die Stabilität dieser Anbindepflöcke. Da der Anleining hierbei sehr bodennah angebracht ist, vermindert man auch das Aufdrillen der Leine, wenn der Hund Bahnen um den Anbindepflock läuft.

  • Leicht in den Boden zu schlagen, hält dennoch bei seitlichem Zug durch den Hund bombenfest
  • Hält auch große Hunde in Sandboden problemlos
  • Inkl. Schutzkappe
  • Kann oft nur mit Werkzeug/Gummihammer in den Boden gearbeitet werden.

Der Anlegepflock mit Anleinring oben ist gut durchdacht. Denn durch die Anbringung des Anleinrings an der Oberseite entfällt das nervige Verdrillen der Leine, das bei vielen anderen Anbindepflöcken unvermeidbar ist.

Alternativen

Anlegepflock mit Spiralgewinde

Produktbeschreibung

Diese Anlegespiralen kann man im Hundebedarf sehr günstig kaufen. Ich finde deshalb, dass es nix schadet so ein Teil auf Vorrat parat zu legen. Was man hat, hat man. Beim Training und wenn der Hund unter Deiner Beobachtung und Kontrolle ist, reicht eine Anbindevorrichtung in dieser Machart in den meisten Fällen vollkommen aus. Unbeobachtet sollte der Hund so allerdings nicht angeleint werden, da so ein Anbindepflock nie 100 % sicher im Boden verankert ist und der Hund sich zudem in seiner Leine verwickeln kann.

  • Günstig und für viele Hunde absolut ausreichend
  • Lässt sich in Erdboden mit verschmerzbarem Kraftaufwand eindrehen und wieder herausholen
  • Lässt sich in steinigem Boden schlecht eindrehen
  • Bietet in sandigem Boden keinen sooo stabilen Halt
  • Hunde verheddern sich hier leicht
  • Anleinring bricht bei zu extremer Belastung

Bei diesem Anlegepflock mit Spiralgewinde bekommst Du das Komplettpaket mit Hofleine und Schutzkappe.

Fazit: Solide Lösung, wenn Du einen Anleinhaken samt doppelseitiger Leine suchst.

Alternativen


TIPP #1: Der gebogene Griff dient nur als Hilfe zum leichteren Eindrehen ins Erdreich. Zum anleinen ist der kleine seitliche Ring gedacht. Dieser kann allerdings unter Belastung bei manchen Montagsmodellen schon mal abbrechen.

Bei den ganz simplen Anleinpflöcken ist der Ring für die Leine manchmal nicht fest geschlossen, so dass hier die Handschalufe der Leine (bzw. bei doppelseitigen Hofleinen der Leinenkarabiner) herausrutschen könnte.

Hier kann man selbst einen dicken Karabiner oder Schäkel einbauen und den Hund daran anleinen. Problem gelöst.Bindet man den Hund entlang einer Begrenzung an, vermindert man das Umlaufen des Pflocks und damit das einwickeln der Leine alle paar Minuten

TIPP #2: Wenn Du einen stabilen Karabiner oder Schäkel über die Spirale ziehst, bevor Du diese in den Boden drehst, verminderst Du einerseits durch den tiefer sitzenden Anleinpunkt die Hebelwirkung durch den ziehenden Hund. Zweitens kann sich die Leinenbefestigung frei um den Anlegepflock drehen, Dein Hund verheddert sich so nicht alle paar Minuten.

TIPP #3: Leine mit Ruckdämpfer oder eine Bungeeleine. Das minimiert beim Zug aufs Leinenende sowohl die einwirkende Kraft auf den Hundekörper als auch die Chance, dass der Hund den Anlegepflock aus dem Erdreich zieht.

Zweckentfremdet:
Sonnenschirmständer und Rasendorne

Produktbeschreibung

Ich habe vor ein paar Jahren von einem Trainingskollegen (und Terrierhalter) am Hundeplatz mal den Tipp bekommen, dass ein so genannter Rasendorn für den Hund vor allem in sandigem und weichem Erdboden einen belastbareren Halt bietet. Stimmte total!

Schließlich sind diese Befestigungspflöcke dafür konstruiert worden einen Sonnenschirm auch mal bei Wind fest im Boden zu verankern. Und die seitliche Lasche, die eigentlich zum abspannen des Schirms gedacht ist, eignet sich wunderbar zur Befestigung einer Hundeleine. Allerdings kann man diese zweckentfremdete Lösung nicht einfach per Gewinde in den Boden eindrehen, sondern muss dafür einen kleinen Gummihammer mitnehmen.

Tipp: Wische im Strandurlaub die oberste Schicht mit trockenem Sand beiseite und stecke den Bodendorn in den feuchten Sand, das hält nochmal besser.

  • Hält auch in sandigen Böden
  • Hält wilden Hunden ziemlich gut Stand
  • Unpraktische Handhabung in steinigen Böden
  • Der Hund kann sich einwickeln
  • Man braucht Zubehör und etwas mehr Kraft, um den Pflock in den Boden zu bekommen

Diesen Sonnenschirmhalter kann man wunderbar als Anlegepflock zweckentfremden und bekommt ein Produkt, dass auch im Sandboden guten Halt findet.

Alternativen

Anbindepflock mit Ausziehleine

Produktbeschreibung

Eine der nervigeren Eigenschaften eines Anbindepflocks ist das Verheddern und Verdrillen der Leine. Dabei kann es vor allem bei ungestümen Hunden gefährlich werden, wenn sie sich eine mittellange oder lange Leine um die eigenen Beine und unterm Bauch durch gewickelt haben und dann ein Eichhörnchen am Horizont auftaucht. Eine geschickte Lösung für dieses Problem ist die Nutzung einer Ausziehleine am Hundeanker.

Nachteil dabei ist, dass lange Auziehleinen im Gehäuse abreißen können, wenn der Hund im vollen Sprint durchstartet und das Ende der Rollleine erreicht. Das ist vermutlich der Grund, warum diese Art des Anleinpflocks nur mit kurzen bis mittellangen Leinen angeboten wird.

  • Tolle Idee, kein Verheddern und einwickeln mehr
  • Maximale Bewegungsfreiheit
  • Wird gut toleriert, v.a. wenn der Hund Ausziehleinen kennt
  • Aufrollmechanismus hakt gelegentlich
  • Leine kann reißen
  • Nur kurze bis mittellange Leinenlängen

Die Kombination aus Anleinpflock und Rollleine ist eine tolle Sache und vor allem im Urlaub eine hilfreiche Lösung für ein simples Problem. Durch die nicht ganz mangelhafte Funktion der hier verwendeten Ausziehleine nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Aber sicher enorm hilfreich, wenn es funktioniert.

Alternativen

So einen Bodenanker für Rollleinen kann man seine vorhandene Ausziehleine einfach einhaken und den Hund wickelfrei anleinen.
FreeRover Universal einziehbarer Blei-Halter, 360° Auslegepfahl, Bodenanker, Campingseil, Korkenzieher, Outdoor-Abenteuer, Blau


Anlegepflock Deluxe:
Der Bodenanker für große Hunde

Produktbeschreibung

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Dieses Produkt ist der Hammer für alle, die eine langlebige, erprobte und mega stabile Anbindelösung suchen. Für den Ottonormalverbraucher, der den Hund nur mal kurzzeitig zwischendurch irgendwo befestigen will, ist dieses Teil etwas zu kostspielig und zu viel des Guten.

Durch die 6 Bodenschrauben, die Rollkugel und die bodentiefe Befestigungsplatte kann der Hund diesen Bodenanker für große Hunde auch unter Zug kaum jemals den Bodenanker aus dem Erdreich hebeln Das gute Teil kann sogar mit Schrauben fest fixiert werden, wenn man es nur an einem Ort einsetzen möchte.

Aber: Leider sehr teuer. Direkt in den USA bekommt man diesen Bodenanker für große Hunde zu einem Bruchteil des Preises. Leider bietet der Hersteller allerdings keinen Versand nach Europa an.

Pro Tip: StakeOut-Zubehör aus dem Schlittenhundebedarf

Wer seinen Hund nicht nur kurzzeitig anleinen möchte und eine besonders stabile Lösung sucht, dem empfehle ich professionelles Stake Out-Zubehör, an dem Schlittenhunde in Rennpausen sicher angeleint werden.

Denn die tiefen Erdnägel (Hier zum Beispiel Erdspieße von ManMat) dreht man nicht mal eben in den Boden. Umgekehrt bekommt der Hund sie aber auch kaum von allein wieder aus dem Boden raus!



Wann ist ein Anleinpflock sinnvoll?

Im Urlaub, beim Camping, bei Ausflügen mit dem Hund oder auf dem Hundeplatz sind Anlegepflöcke für Hunde schon lange bewährt.

Denn sie ermöglichen es uns Hundehaltern den Hund unter unserer Aufsicht anleinen zu können, wenn wir die Hände frei haben möchten, aber nichts greifbar ist, woran wir den Hund anleinen könnten.

Ein Anlegepflock ist allerdings nicht als dauerhafte oder unbeobachtete Anleinlösung gedacht. Neben den tierschutzrechtlichen Aspekten (keiner meiner Leser hält einen Kettenhund, hoffe ich jetzt mal) bieten die meisten Anlegepflöcke keine ausreichende Sicherheit in unbeobachteten Phasen.

Denn natürlich kann der Hund so einen Bodenanker mit genügend Körpereinsatz irgendwann aus dem Erdreich bekommen. Spätestens, wenn der Boden sehr aufgeweicht ist oder der Hund zufällig neben dem Pflock ein tiefes Loch buddelt, ist es mit der Befestigung dahin.

Und ein nur halbherzig eingedrehter Bodenanker kann auch schon mal verbiegen oder brechen, wenn ein großer Hund daran zieht.

Problematisch ist bei dann vor allem, dass manche Hunde nach dem anfänglichen Glücksgefühl über ihre neu gefundene Freiheit Angst vor dem klappernden Metallteil am anderen Leinenende bekommen können.

Also: Nur unter Beobachtung einsetzen!

Wie benutzt man einen Anlegepflock für Hunde?

Anbindepflöcke sind an sich ja ein ziemlich selbsterklärendes Produkt.

Ein Anleinpflock mit Spiralgewinde wird einfach mit dem vorhandenen Griff oben so tief eingedreht wie möglich. Bei schwergängigem Boden kann man oben eine Stange durch den Griff schieben und den Pflock mit etwas mehr Kraft im Boden verankern.

Einen Rasendorn und einen Bodennagel bekommt man in der Regel nur mithilfe eines kleinen Gummihammers in den Boden geschlagen. Dafür sind diese Anleinlösungen i.d.R. auch etwas stabiler.

Je tiefer man den Anleinpflock in den Boden bekommt desto geringer die Krafteinwirkung durch seitlichen Zug des Hundes. Einen nur halb eingeschlagenen Anlegepflock hebelt der Hund natürlich schnell aus dem Boden.

Zum anleinen im Urlaub eignen sich speziell gefertigte Hofleinen aus ummantelten Draht. Diese sind nicht ganz so biegsam und der Hund kann sich nicht ganz so schnell einwickeln.

Für viele Einsatzzwecke, bei denen der Hund keinen großen Radius braucht, reicht schon eine ganz gewöhnliche Doppelleine in 1,5-2 m Länge.

Wer den Anleinpflock in einer Tasche oder lose im Auto transportieren will, ist gut darin beraten sich einen mit Schutzkappe aus Gummi zu besorgen oder einen Korken auf die Sputze zu stecken. Denn das scharfe Ende des Anleinnagels kann einem ganz schöne Kratzer und Risse in empfindliche Oberflächen machen.

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Quellen und weiterführende Links

[1] Best Dog Tie Out Stakes: https://www.dogviously.com/best-dog-tie-out-stakes/

[2]BEST TIE-OUT DOG STAKES:  https://bestreviews.com/best-tie-out-dog-stakes