Welpen-Checkliste zur Hunde-Erstausstattung: Bist Du bereit?

[Werbung] Bei den Shoplinks auf HundeFunde handelt es sich um sogenannten Affiliate-Links: Ich bekomme eine Provision, wenn ihr auf einen Link klickt und etwas kauft.

Die Welpen-Anschaffung ist gut durchdacht und Du zählst bereits die Wochen und Tage runter bis Dein lang herbei gesehnter Welpe endlich einzieht? Dann habe ich Grund neidisch zu sein und wünsche Dich erstmal herzlich willkommen im Club der Hundenarren!

Bevor das „Abenteuer Hund“ losgehen kann, kannst Du mit dieser Welpen-Checkliste noch schnell prüfen, ob Deine Hunde-Erstausstattung komplett ist und Du an die grundlegenden Formalitäten gedacht hast, die Du vor dem Welpeneinzug erledigt haben solltest.

Anschaffungen und Welpen-Zubehör

Zur Erstausstattung für Welpen gehören erstaunlich viele Komponenten. Um den Überblick zu behalten, findest Du hier eine Liste mit Welpen-Zubehör.

Für Eilige: Hier findest Du eine Checkliste zur Welpen-Erstausstattung als PDF.

Nicht alles davon musst Du neu anschaffen. Und es muss auch nicht immer die Edel-Variante von allem sein. Als Ersthundehalter musst Du erst ausprobieren, was für Dich und Deinen Welpen im Alltag Sinn macht und was nicht unbedingt. Das ist ganz normal.

Hundebett und Hundedecken für Welpen

Für einen Welpen brauchst Du ein oder mehrere Hundedecken oder Hundebetten für verschiedene Gelegenheiten. Und man möchte die Decken ja auch mal wechseln.

Zum einen schlafen Welpen enorm viel und dabei soll der Knirps es ja auch bequem haben (wobei die meisten Welpen es gar nicht so arg kuschelig brauchen). Und obendrein ist es sinnvoll dem Hund auch unterwegs einen geeigneten Schlafplatz zuweisen zu können.

Hier findest Du einen Ratgeber rund um gute Welpenbetten.

Geschirr für Welpen

Ein Welpe springt mangels Training und besserem Wissen gern mal mit Anlauf ins Leinenende. Ein gut sitzendes Geschirr ist da das deutlich bequemere Kleidungsstück, das viel Freiheit beim Erkunden bietet.

Auch beim Einsatz von langen Roll- und Schleppleinen ist ein Hundegeschirr für Welpen absolute Pflicht! Achte dabei auf ein Geschirr, das den Welpen nicht einschränkt und dennoch nicht abgestreift werden kann.

Auch Hunde, die später im Leben mal Geschirr tragen sollen, gewöhnt man am besten im Welpenalter daran.

Hier findest Du einen Ratgeber rund um gute Hundegeschirre.

Halsband für Welpen

Die meisten Welpen wurden vom Züchter schon an das Tragen eines Halsbands gewöhnt. Denn wer später im Alltag tadellos an oder ohne Leine läuft, braucht nicht zwangsläufig ein Geschirr.

Da die meisten Welpen rasant schnell wachsen, reicht in meinen Augen ein simples verstellbares Halsband in den ersten Monaten vollkommen aus, um den Welpen (unter Aufsicht) ans Tragen zu gewöhnen.

Leinen für Welpen

Bei Welpen muss man irgendwie den Spagat zwischen dem Erkunden der Welt, Sicherheit und Training für die Leinenführigkeit unter einen Hut bringen. Dafür sind verschiedene Leinen hilfreich.

  • Eine leichte kurze Führleine mit 1-2 Metern Länge für das Training der Leinenführigkeit.
  • Schleppleinen in verschiedenen Längen für Sicherheit beim Spaziergang bis der Abruf sitzt. Ausführung und Gewicht müssen hier natürlich auf den Welpen abgestimmt sein. Ich bevorzuge gummierte leichte Leinen mit gutem grip und ohne Handschlaufe am Ende, da diese im Freilauf überall hängen bleiben.
  • Rollleinen bergen durch ihren Ausziehmechanismus gewisse Risiken und können dem Welpen zudem mit dem konstanten Zug der Rückziehfunktion das Erlernen der Leinenführigkeit erschweren. Auch wenn ich sie für Welpen eindeutig nicht empfehle, weiß ich, dass manche Hundehalter sie gern für die schnelle nächtliche Pieselrunde zum nächsten Busch nutzen.

Spielzeug für Welpen

Das Angebot an süßen Welpen-Spielsachen ist riesig und der kleine Hund freut sich natürlich über jede neue Ergänzung der Welpen-Erstausstattung, die man ihm anbietet (wobei da meist kein Unterschied zwischen teurem Spielzeug oder einem alten Pappkarton gemacht wird).

Mach Dir klar, dass verschiedene Spielsachen einem unterschiedlichen Zweck dienen und absolut kein Spielzeug langfristig Attacken mit den ultraspitzen Welpenzähnchen überlebt.

Und natürlich macht es einen riesigen Unterschied, ob Du Dir einen aufgestellten großen Arbeitshund mit Energie und Jagdtrieb (als Ersthund nicht immer eine gute Idee) oder einen etwas gemütlicheren kleinen Begleithund zulegen möchtest.

  • Trainingsspielzeuge für Welpen dienen dazu den Welpen mit gemeinsamem Spiel zu belohnen. Richtig spielen will gelernt sein und gutes Zerrspielzeug kann dabei hilfreich sein. Denn mit ausreichend langen Bändern lassen sich Spielsachen ähnlich wie eine Reizangel animierend durchs Gras ziehen, eine große Anbissfläche schont Deine zarten Finger und rückfedernde Bungeespielsachen sind für den Welpen und Dich rückenschonend.
  • Beschäftigungsspielzeug wie Intelligenz-, Kau- und Futterspielzeug soll möglichst robust sein und dazu dienen den Welpen mal eine Weile allein zu beschäftigen. Die Funktionalität und Sicherheit muss man mit gesundem Menschenverstand beurteilen, denn kaum ein Spielzeug für Welpen ist so unzerstörbar wie die Hersteller das bewerben. Außerdem: Gute Beschäftigung soll auslasten und den jungen Hund nicht unnötig aufputschen.
  • Es macht für Welpen und viele erwachsene Hunde Sinn die Spielsachen regelmäßig zu rotieren. Das erhält das Interesse an altbekannten Hundespielis.

Hier findest Du Ratgeber rund um gutes Snackspielzeug, Schleckmatten für Hunde oder Schnüffeltepiche.

  • Nicht geeignet als Spielzeug für Welpen sind Wurfspielzeuge wie Bälle oder Frisbee. Denn stereotypes Bällchenwerfen weder für erwachsene Hunde noch Welpen förderlich für Psyche und Gelenke. Kleine Low-Impact-Apportierspiele im Rahmen von z.B. geordenetem Futterdummy-Training mal ausgenommen.
  • Und auch zu softe Spielsachen, aus denen der Welpe zu leicht verschluckbare Kleinteile lösen kann, sind tabu. Das gilt vor allem für Plüschtiere und splitternde Holz- und Kunststoffspielsachen aus dem Kinderbedarf. Aber auch viele der billligen bunten Spielzeugsets im Handel sind purer China-Ramsch.

Hundefutter für Welpen

Speziell bei der Futterwahl für Welpen möchte man nichts falsch machen. Aber gerade bei diesem Thema lässt man sich durch die ganzen widersprüchlichen Aussagen schnell verunsichern. Denn die Auswahl ist riesig und der Markt heiß umkämpft.

Allein schon die Frage nach der Fütterungsform, z.B. ob Rohfutter (hier empfehle ich zur Info die schnörkellose BARF-Broschüre von Swanie Simon) bzw. Trockenfutter oder Nassfutter, hängt von vielen Faktoren ab. Und dann entscheiden bei allen Erwägungen eben auch die Vorlieben von Dir und Deinem Hund.

Da Du die vielen kleinen Rationen im Tag eines Welpen bei Bedarf auch öfter mal unterwegs verfüttern wirst, können hier auch simple Frischhaltedosen mit Deckel wie in diesem Set zum Einsatz kommen.

Hier findest Du einen Ratgeber zum Welpenfutter und weitere Themen rund um`s Hundefutter.

Näpfe für Welpen

Für Deinen Welpen brauchst Du mindestens einen Wassernapf für daheim (eher mehrere für draußen, drinnen, Welpenauslauf, etc.) und am besten noch einen Silikon-Faltnapf für unterwegs.

Der Futternapf gehört ebenfalls zur Hunde-Erstausstattung. Bedenke aber, dass Du einen Großteil der täglichen Rationen als Belohnung für gute Entscheidungen Deines Welpen und zur Beschäftigung nutzen wirst. Futter umsonst hinstellen muss aber auch mal sein!

Hier findest Du einen Ratgeber rund um Antischlingnäpfe.

Es hat sich bewährt bei den Hundenäpfen auf eine stabile rutschfeste Ausführung und Hygiene zu achten. Denn Welpen machen schon gern mal eine kleine Schweinerei oder verursachen ihren vollen Wassernapf davon zu tragen.

Auch eine hübsche Futterstation oder Hundetheke aus Holz würde ich erst anschaffen, wenn der kleine Hunde keinen Drang mehr verspürt alles anzunagen.

Trainingsleckerli für Welpen

Für gutes faires Training mit Deinem Welpen brauchst Du viele (und damit meine ich unglaublich viele) kleine softe leckere Belohnungshappen. Trockenes Welpenfutter ist hier oft zu langweilig (und der Hund darf ja entscheiden, was er als belohnend befindet). Roh- und Nassfutter lassen sich hingegen nur umständlich transportieren.

Hier kommen also ergänzend verschiedene Trainingssnacks ins Spiel. Die meisten Welpen fahren im Training auf klein geschnittene Käsewürfel oder HotDogs ab. Auch die Leberwursttube und schneidbare Hundewurst und halbfeuchte Futtersorten sind bewährte Klassiker für`s Training.

Kausachen für Welpen

Die meisten Welpen sind immerzu hungrig, so dass sich Kausnacks und Knabberkram über Training und Fütterung hinaus auch prima zur ruhigen Beschäftigung und als überleitende Routine vor dem Mittagsschlaf einsetzen lassen.

In Frage kommt hier eigentlich alles, was sicher für den Welpen ist (also nix, wo die langen spitzen Welpenzähne oder der Kiefer drin stecken bleiben können), was vom Welpen nicht am Stück hinunter geschlungen wird und auf Dauer nicht zu fettig und gehaltreich ist.

Ganze Knochen, fragwürdige Kauartikel aus Asien, Backwaren und Leckereien mit einer Unmenge an Zusatzstoffen sind nicht geeignet bzw. bringen selbst bei guter Bekömmlichkeit keinen Mehrwert. Warum also füttern?

Besser sind Trockenkauartikel für Hunde (wir bestellen bei Barabas, deren „Welpensticks“ sind in der ersten Woche für kleine und mittelgroße Welpen top) und Lebensmittel wie Apfelschnitze und Karotten, die man abwechslungsreich kombinieren kann.

Hier findest Du einen Ratgeber rund um Lebensmittel für Hunde.

Muss man Welpen gezielt beschäftigen?

Der Tagesablauf mit einem Welpen folgt schon bald einer mehr oder weniger geordneten Routine (die realistisch am Anfang hauptsächlich von den Pinkelbedürfnissen des kleinen Vierbeiners bestimmt wird) aus vielen kleinen Wach- und Ruhephasen.

Die Wachphasen sind gefüllt mit altersgerechten Ausflüge zum Sozialisieren des Hundekindes mit der Umwelt, ersten kleinen Trainingssitzungen und jeder Menge Kuscheleinheiten und gemeinsamen Spiele. Auch Bed Time Wars („ich bin noch nicht müüüüde„) und andere Diskussionen rund um knospende Unarten und eine gute Alltagserziehung passieren einfach mal.

Und dann willst Du vielleicht ja auch mal Pause haben und bist froh, wenn dein Welpe sich mal allein beschäftigt oder am besten einfach täglich viel schläft. Denn natürlich muss der Welpe nebenbei auch bald lernen mal kurz allein zu bleiben.

Und dann braucht so ein Welpe eben auch ganz viel Zeit und Geduld um einfach mal die Welt in seinem Tempo beobachten zu können.

Das reicht als Beschäftigung in den ersten Wochen nach dem Einzug Deines Welpen mehr als aus. Gerade beim Welpen ist das Risiko eher auf der Seite der Überbeschäftigung. Denn viele Ersthundehalter verwechseln einen über die Maßen aufgedrehten Welpen (der eigentlich mal dringend ins Heiabett gehört) mit einem zu wenig ausgelasteten Hund.

Faltbox für Welpen

Einen Welpen groß zu ziehen ist anstrengend.

Wer seinen Welpen dauerhaft im Blick hat und es schafft unerwünschtes Verhalten gar nicht erst aufkommen zu lassen und gute Entscheidungen zu belohnen, wird schon bald mit einem braven Hundekind belohnt.

Aber seien wir realistisch. Manchmal klingelt es an der Tür, man möchte sich vielleicht mal die Haare waschen oder man braucht schlichtweg mal ne Pause vom Welpenchaos.

Hier bietet sich ein Welpenauslauf oder eine geräumige Transportbox an, in der der junge Hund auch mal unbeobachtet außer Sicht gelassen werden kann.

Hier findest Du einen Ratgeber rund um den Welpenauslauf.

Geht man die Sache langsam an, kann der Hund seine Faltbox als Ruhezonhe akzeptieren und schätzen lernen. Und das erleichtert Dir den Alltag, die Nachtruhe und auch Unternehmungen mit Welpen ganz enorm.

Achte darauf, dass Du eine Box mit ausreichend großen Türen und am besten einer Öffnung an der Oberseite wählst, so dass Du Deinen Welpen hier bequem hinein setzen kannst. Und bedenke auch, dass Dein Welpe noch wächst.

Hier möchte ich dringend darauf hinweisen, dass Hunde entgegen der landläufigen Behauptung keine Höhlenbewohner sind und eine Faltbox nicht als „Miniatur-Zimmerzwinger“ zum stundenlangen Einsperren, als Erziehungsersatz oder zur Verwahrung bis ins Erwachsenenalter missbraucht werden darf!

Pflegebedarf für Welpen

Früher oder später wirst Du einige Pflegeartikel für Dein Hundekind anschaffen müssen. Dazu gehören z.B. Produkte zur Zeckenentfernung, Ungezieferschutz oder Erste-Hilfe- und Gesundheitszubehör wie ein eigenes Thermometer für den Hund.

Hier findest Du einen Ratgeber rund um Zeckenzangen für Hunde.

Je nach Fellkleid Deines Welpen gehören zur Hunde-Erstausstattung auch diverse Bürsten, Fellpflegezubehör oder sogar eine eigene Schermaschine.

Hunde mit normalem Fell müssen nicht regelmäßig gebadet werden.

Sollte sich Dein kleiner süßer Vierbeiner allerdings zu Deiner großen Freude in Aas oder anderen Ekeleien suhlen, solltest Du für Schaumbäder besser Hundeshampoo verwenden. Denn Dein Shampoo kann die Haut Deines Hundes austrocknen und zu Schuppen führen.

  • An die Krallenzange oder ein Schleifgerät für die Krallen muss man den Hund erst einfühlsam in kleinen Schritten gewöhnen und beginnt damit auch am besten schon im Welpenalter.
  • Zahnpflege für Hunde ist ebenfalls ein Thema, das man bei einigen Hunderassen evtl. schon früh beginnen sollte.

Tipp: Aktionen und Angebote für Welpenzubehör!

Wenn Du nicht alles in letzter Minute einkaufst, kannst Du bei vielen der großen Anbieter für Welpen-Zubehör sparen und Gebrauch von Rabatten und Aktionen machen (die Newsletter der einzelnen Shops informieren über aktuelle Angebote).

Viele Online-Shops bieten über ihr Angebot hinaus spezielle Welpen-Sparsets oder Rabatt für Neukunden an (natürlich nicht uneigennützig, sondern um Dich und Deinen Welpen langfristig als Kunden zu gewinnen).

Welpen-Checkliste für Alltag und unterwegs

Auch für unterwegs gibt es einiges an Welpenzubehör, dass in dieser Welpen-Checkliste rund um die Hunde-Erstausstattung erwähnt werden sollte:

Transport im Auto

Um einen Welpen sicher im Auto zu transportieren oder auch mal kurz allein lassen zu können, brauchst Du eine stabile Hundetransportbox. Je nach Welpe reicht eine Stoffbox hier mitunter nicht aus, das solltest Du vorplanen.

Wer seinen Welpen im Kofferraum oder übergangsweise auf der Rückbank transportiert, braucht zudem eine Autoschondecke, einen Anschnallgurt, evtl. einen Autohundesitz etc., auch wenn das für einen großen Hund i.d.R. keine sichere Dauerlösung ist.

Gassi-Ausstattung für Hundehalter

Mit einem Welpen ist man erstaunlich viel auf Achse. Und auch hierbei braucht man ein bißchen Welpenzubehör als Erstausstattung.

  • Du selbst brauchst als frischgebackener Hundehalter vermutlich auch das ein oder andere neue Zubehör. Sei es eine winddichte Jacke und eine neue Taschenlampe für stundenlange Touren im Herbst und Winter. Oder eine Bauchtasche, weil Du im Sommer plötzlich nicht mehr weißt, wie Du den gesammelten Hundekrempel plötzlich ohne Jackentaschen transportieren sollst.

Hier findest Du einen Beitrag über Bauchtaschen für Hundehalter.

Hier findest Du geeignete Gummistiefel für Hundehalter.

Welpenzubehör für unterwegs

Hier ein paar weitere Produktideen, mit denen Du Deine Welpen-Erstausstattung evtl. vervollständigen möchtest.

  • Je nachdem, wohin Du Deinen Welpen überall mitnehmen willst/musst, brauchst Du evtl. eine gute Transportlösung (z.B. einen Fahrradanhänger oder einen Transporttasche). Denn ein Welpe kann je nach Temperament, Alter und Körperbau noch nicht alles mitmachen, was ein ausgewachsener Hund schafft.

Hier findest Du einen Beitrag über Bewegung beim Welpen.

  • Je nach Stadt gibt es bei Nutzung des ÖPNV evtl. spezielle Vorschriften, wie Dein Hund dabei transportiert werden soll. Zum Beispiel kann das Mitführen oder Tragen eines Maulkorbs ab einem gewissen Alter verbindlich sein.
  • Bei Ausflügen mit dem Welpen kann eine faltbare Transportbox oder eine Reisedecke dem Hund dabei helfen zur Ruhe zu finden. Auch beim Ruhetraining im Café oder am Hundeverein erleichtert es Euch das Training, wenn Dein Welpe einen fest zugewiesenen Ort hat.
  • Je nach Jahreszeit kann es auch durchaus sein, dass ihr Leuchtmittel, einen Hundepullover oder einen Hundemantel braucht.

Welpentraining planen

Wann beginnt man mit dem Welpentraining? Sofort natürlich!

Denn es gibt ganz viele Dinge, die man vom ersten Tag an übt:

Zum Beispiel soll der junge Hund seinen Namen als etwas Positives erlernen, anständig an der Leine laufen, lernen seine Geschäfte draußen zu erledigen, sich anfassen zu lassen oder seine Beißhemmung zu verfeinern.

Es spricht überhaupt Nichts dagegen täglich mehrere kurze Trainingseinheiten (z.B. mit einem Teil der Mahlzeiten) einzuplanen und auch schon einem Welpen ganz spielerisch erste Tricks und Signale beizubringen.

Es hat sich übrigens bewährt immer ein paar Goodies mit dabei zu haben für spontane kleine Trainingseinheiten und um gute Ideen Deines Hundekinds entsprechend zu würdigen.

Mach Dir am besten einen Trainingsplan und arbeite täglich in kleinen Schritten, konsequent und mit Spaß an Deinen Zielen!

Denn aus Sicht Deines Welpen gibt es keinen großen Unterschied zwischen geplantem Training oder spontanem Alltagstraining. Und auch nur für Dich gibt es einen Unterschied zwischen „Zirkustricks“ oder formellen Verhaltensweisen wie Sitz und Platz.

Ob Du willst oder nicht: Dein Welpe lernt immerzu und Training findet nicht nur statt, wenn Du Dir dafür Zeit nimmst und Dich mit Hundekeksen bewaffnest.

Modernes Hundetraining soll Spaß machen! Aussagen wie „der ist noch zu klein dafür das zu lernen“ oder „Du raubst Deinem Welpen die Kindheit“ sprechen Bände darüber, mit welchen konfliktbehafteten Methoden jemand seinen eigenen Hund trainiert…

Und am Ende ist es so: Alle Tipps rund um Pro und Contra diverser Trainingsmethoden, Geduld oder der berüchtigten Konsequenz im Training wirst Du erst in der Praxis wirklich anwenden können. Hier ein paar Lesevorschläge bis zum Welpeneinzug:

Welpen-Checkliste: Formalitäten und Vorbereitungen

Gutes Management, Training und Dauerbeobachtung sind das A und O in der Welpenaufzucht. Aber bis der kleine Racker sich zuverlässig benimmt, dauert das einfach eine Zeit.

Hier deshalb die Welpen-Checkliste mit den wichtigsten Punkten:

Gefahrenquellen im Haushalt

Hundewelpen sind unglaublich neugierig und erkunden die Welt vor allem mit Maul. Räum also alles weg, was der kleine Hunde nicht in die Schnute nehmen soll. Geh dafür Raum für Raum durch (ruhig auch mal auf Augenhöhe des Hundekinds) und beseitige alle Gefahrenquellen, die Du bemerkst.

  • Medikamente, Schädlingsbekämpfungsmittel, Haushaltsreiniger, Dünger und andere giftige Chemikalien sollten ganz offensichtlich weit außerhalb der Reichweite des kleinen Hundes aufbewahrt werden.
  • Auch Elektrokabel und Steckdosen sollte man so gut wie möglich sichern oder abdecken, z.B. mit Kindersicherungen.
  • Viele Zierpflanzen sind übrigens ebenfalls giftig für Mensch und Tier. Kübelpflanzen laden zudem zum graben ein. Bist Du nicht sicher, ob Du eine Dauerbeobachtung gewährleisten kannst, dann räum auch hier lieber erstmal alles Grünzeug weg.
  • Um den Garten welpensicher zu machen, solltest Du zunächst den Zaun auf Schlupflöcher prüfen. Auch den Zugang zu Wasserflächen solltest Du versperren, wenn Du nicht willst, dass Dein Labradorwelpe früher oder später einen Satz in die Seerosen macht.
  • Im Garten ist Dauerbeobachtung bei vielen Welpen übrigens ebenfalls mehr als angebracht. Einerseits wiederum wegen potentieller Giftpflanzen und Gefahrenquellen. Und prophylaktisch gegen schlechte Manieren wie Zaunkläffen oder Buddelei.
  • Prüfe, ob Dein Balkon welpensicher ist. Denn die Spalte und Gitter sind nicht dazu bemessen, auch einen kleinen Chihuahuawelpen aufzuhalten…
  • Plane vor, welche Türen mit einem Türgitter geschützt werden sollen. Möchtest Du die Terrassentür, die Küchentür oder die Tür ins Treppenhaus trotz Welpe offen stehen lassen, dann bietet sich hier ein Trenngitter an.
  • Auch wertvolle und zerbrechliche Gegenstände mottest Du am besten für eine Weile ein. Teppiche mit Fransen laden zum kauen und zerren ein und hochflorige weiße Teppiche und mangelnde Stubenreinheit sind am Anfang auch keine gute Kombi.

Einen Tierarzt finden

Der Kaufvertrag beim guten Züchter sieht meist vor, dass man den kleinen Hund als Welpenkäufer innerhalb einer vereinbarten Frist bei einem Tierarzt seines Vertrauens vorführt (v.a. um zu gewährleisten, dass niemand Monate später behauptet der Welpe wäre in einem desolaten Zustand oder mit versteckten Mängeln überreicht worden).

Mach Dich also schon vor dem Welpeneinzug schlau und such einen guten Tierarzt in Deiner Nähe heraus. Nach Möglichkeit such Dir auch die nächste Tierklinik mit 24h-Notdienst heraus und speichere Dir Adresse und die Telefonnummer für alle Fälle im Handy ein.

Beim Tierarzt kannst Du alle Fragen bezüglich Impfplan, Ungeziefervorsorge oder Entwurmung stellen, die Du möchtest. Und Du kannst Deinen großen Welpen stressfreier wiegen als daheim.

Plane immer genug Zeit für einen entspannten Tierarztbesuch mit Deinem Welpen ein. Denn schlechte Erfahrungen im Welpenalter können bleibenden Eindruck hinterlassen.

Hundehalterhaftpflichtversicherung

Eine Haftpflichtversicherung für Hundehalter macht nicht nur das leben stressfreier, sondern wird auch von vielerorts vorausgesetzt (z.B. in Hundevereinen, bei Hundesittern oder vom Ferienhaus-Vermieter)

Krankenversicherung für Hunde

Eine Krankenversicherung für Hunde ist optional und nicht immer die günstigere Alternative. Ich habe allerdings bislang noch nicht bereut, dass meine Hunde von Welpe an bei der Agila versichert sind (sowohl beim Komplettschutz noch bei der reinen OP-Versicherung gab es jemals Grund zum meckern).

Denn wie bei uns werden einmal bekannte Krankheiten bei diesen Privatversicherungen ausgeschlossen. Man sollte also nicht erst bis zu einer Diagnose warten bis man seinen Hund versichert…

Register für vermisste Haustiere

Eine gute Idee ist es seinen Hund beim spendenfinanzierten Tasso-Register für vermisste Tiere anzumelden. Auch das Deutsche Haustierregister bietet im Ernstfall Hilfe beim Auffinden eingetragener Tiere.

Hundesteuer

Erkundige Dich vor dem Einzug Deines Welpen danach, welche Anmeldefrist zur Hundesteuer Dir Deine Gemeinde nach dem Welpeneinzug einräumt. Lies Dir auch durch, ob Du evtl. einen erhöhten (z.B. bei Listenhunden) oder einen ermäßigten Satz (evtl. bei geprüften Servicehunden oder Jagdhunden) zahlen musst.

Zusammenfassung

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

  • Hundebett
  • Kuscheldecken
  • Auslauf/Schlafbox
  • Faltdecke für unterwegs
  • Welpengeschirr
  • Welpenhalsband
  • Führleine
  • Schleppleine
  • Trainingsspielzeuge
  • Beschäftigungsspielzeuge
  • Adressanhänger
  • Kotbeutel
  • Hundetransportbox
  • Welpenanhänger für`s Fahrrad
  • Wanderrucksack für Welpen
  • Gefahrenquellen beseitigen
  • Trenngitter anbringen
  • Ersten Tierarztbesuch planen
  • Tierarzt-Notdienstnr. speichern
  • Hunderegister-Anmeldung
  • Welpenfutter
  • Wassernapf
  • Futternapf
  • Faltbarer Reisenapf
  • Trainingsleckerli
  • Knabbersachen
  • Zeckenzange
  • Fellpflege, Bürsten, Schermaschine
  • Krallenpflege
  • Zahnpflege
  • Gassiklamotten
  • Hundehandtücher
  • Bauchtasche
  • Leuchthalsband
  • Taschenlampe/Stirnleuchte
  • Hundemantel
  • Hundesteuer-Anmeldung
  • Tierhalterhaftpflicht
  • Hunde-Krankenversicherung

[1] Erstausstattung: Der Hund zieht ein – Startpaket für den neuen Welpen; abgerufen 07/2020 von https://www.fressnapf.de/ratgeber/hund/beitrag/erstausstattung-hund

[1] Kaitlyn Arford: New Puppy Checklist: Gear You’ll Need for Your New Dog; abgerufen 07/2020 von https://www.akc.org/expert-advice/lifestyle/puppy-shopping-list-needs-care-preparations