Die besten Trainingsspielzeuge fĂŒr Hunde: Hundespielzeug zum effektiven Belohnen!

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Bist Du auf der Suche nach dem ultimativen neuen Trainingsspielzeug fĂŒr Deinen Hund?

Dann bist Du hier richtig. Nach vielen Jahren mit Hunden, die kaum etwas mehr lieben als Training und wilde Zerrspiele, habe ich so ziemlich jedes Spielzeug auf dem Markt in HÀnden gehabt und habe ein paar Favoriten, die ich Dir hier vorstellen möchte.

Trainingspielzeug fĂŒr Hunde: Zerrspielzeuge

Diese Spielzeuge machen Hund und Mensch einfach Spaß! Denn: Ein elastischer Bungee-Griff schont den RĂŒcken von Hund und Halter bei Zerrspielen.

Bungee-Spielzeug von Tug-E-Nuff
Dieses von Hundesportlern entwickelte und in Großbritannien handgefertigte Spielzeug ist ideal fĂŒr Training und gemeinsame Zerrspiele geeignet. Durch den kleinen Ball ist es auch wunderbar zum werfen geeignet.
Tug-E-Nuff Crazy Thing

Dieses Bungee-Spielzeug mit den vielen Fleece-Zotteln eignet sich hervorragend fĂŒr Welpen und kleine Hunde. Denn hier ist fĂŒr den Hund kein punktgenaues Zielen erforderlich, um zum Erfolg zu kommen.

Zerrspielzeug anderer Anbieter

Der beste Gitterball von allen: Der Hol-ee Roller
Der Hol-ee Roller kann alles: Er rollt, er lĂ€sst sich werfen, er ist dehnbar genug fĂŒr Zerrspiele und lĂ€sst sich wunderbar an ein Seil knoten. ✔ Auf die GrĂ¶ĂŸe achten! ✔ Sehr langlebig als Trainingsspielzeug ✔ Sehr vielfĂ€ltig einsetzbar
Flaches Zerrspielzeug mit Wolle
Diesess Zerrspielzeug ist besonders flach und eignet sich damit hervorragend fĂŒr Welpen und kleine Hunde. ✔ Flache Form ✔ Wolle und Bungee
Wuschelmopp mit Ball
Dieses Zerrspielzeug aus Chenille mit Ball ist leicht zu werfen und zergelt sich durch den Bungee-Griff sehr angenehm. ✔ Federnder Bungee-Griff ✔ Chenille-Zotteln animieren zum zergeln ✔ Gutes Wurfgewicht
Elastisches Fleece-Tau
Dieses Zerrspielzeug aus Fleece ist dank des speziellen Scoubidou-Knotens elastisch beim Zergeln, leiert aber im Vergleich zu Flechtzöpfen deutlich langsamer aus. ✔ Elastisch und rĂŒckenschonend ✔ Leiert nicht so schnell aus ✔ Leicht in der Tasche zu verstauen

Wer ein paar Fleece-Streifen von einem Bastelprojekt ĂŒbrig hat, kann sich ein dehnbares Zergeltau auch schnell selbst zusammenknoten:

DIY-Scoubidou-Zergel im Wanderpfotenblog.

Beisswurst mit Bungee-Griff
Bei dieser dĂŒnnen Beiswurst mit Bungee-Griff bekommt man das Beste aus beiden Welten: Stabile Beisswurst plus federndes Bungee. ✔ Stabile Beisswurst ✔ Bungee-Griff ✔ Verschiedene Farben
Beisswurst aus Feuerwehrschlauch
Bei manchen Hunden braucht es schon eine extra stabile Beisswurst, da jedes andere Zerrspielzeug blitzschnell atomisiert wird. ✔ Aus reißfestem Feuerwehrschlauch gefertigt ✔ 30 cm lange Beisswurst ✔ Mit zwei Handschlaufen fĂŒr extra Grip
Der Puller
Der Puller im 2er-Set ist zugegebenermaßen nicht ganz handlich. DafĂŒr hĂ€lt er auch wilden Hunden lange stand und ist schwimmfĂ€hig. Meine lieben ihn und wir haben seit jahren immer noch unser Original, weil der einfach nicht kaputt geht. ✔ Im 2er-Set ✔ Extrem langlebig ✔ In verschiedenen GrĂ¶ĂŸen verfĂŒgbar

Futterdummies und Wurfsspielzeuge fĂŒrs Hundetraining

Planet Dog Orbee
Die Orbee-Weltkugeln sind superelastisch und damit super zu knautschen. Wenn Du es schaffst ein Seil durch die kleinen Öffnungen zu fummeln, hast Du ein Bombenspielzeug fĂŒr alle Gelegenheiten! ✔ Super soft, dafĂŒr kommen die Kontinente leider irgendwann ab ✔ Sehr leicht, aber sehr gut zu werfen
StarMark Everlasting Ball
Dieser Hundeball aus Durafoam ist einer der langlebigsten BĂ€lle, die Du finden wirst. Durch das an hartes Moorsgummi erinnernde Material verschließen sich kleine Löcher wie von selbst. ✔ Sehr leicht, aber doch gut werfbar ✔ Sehr, sehr langlebig ✔ Von verschiedenen Anbietern erhĂ€ltlich
StarMark Swing-n-Fling
Dieser wunderbar knautschbare Ball ist innen hohl und daher wunderbar zum zusammendrĂŒcken geeignet. Und haltbar ist er auch noch! ✔ Lang bewĂ€hrter Ball fĂŒr Sporthunde ✔ Herrlich zu knautschen ✔ Mit und ohne Seil und in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen verfĂŒgbar
Futterdummy-Ball
Dieser befĂŒllbare Ball mit KlettverschlĂŒssen ist mal was anderes als der herkömmliche Futterdummy. Dieses werf- und rollbare Spielzeug eignet sich auch wunderbar fĂŒr Hunde, die mit Spielzeug noch nicht so viel anzufangen wissen. ✔ LĂ€sst sich werfen und rollen ✔ Mit Schlaufe zum befestigen eines Seils. ✔ So kann man auch auf dem Hundeplatz Futter werfen
Normaler Futterdummy
Dieser normale Futterdummy ist sowohl mit Nass- als auch mit Trockenfutter befĂŒllbar! ✔ Schlaufe fĂŒr leichteres Werfen ✔ Verdeckter Reißverschluss

Wie Du Spielzeuge richtig einsetzt und wie Zerrspiele fĂŒr den Hund gestaltet werden sollen, kannst Du in diesem toll gemachten Video ĂŒber die hĂ€ufigsten Fehler bei Belohnungsspielen sehen:

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Hundespielzeug selber machen?

Klar kannst Du Trainingsspielzeug fĂŒr den Hund selbst basteln!

Sei es als handgemachtes Geschenk fĂŒr Hundefreunde oder als gĂŒnstige Alternative, weil der Hund jedes noch so teure gekaufte Spielzeug in kĂŒrzester Zeit in tausend Schnipsel schreddert.

Eine Zwischenlösung ist es bei Gummispielzeugen darauf zu achten, ob es den Ball auch ohne Schlaufe zu kaufen gibt. Denn oftmals schlagen die HÀndler krÀftig drauf, wenn der Ball direkt mit Handschlaufe verkauft wird.

Und ganz ehrlich: Ein Seil an einen Ball mit Loch knoten ist jetzt keine Raketenwissenschaft.

Bedenke auch, dass Du Dir bei selbstgemachten Spielsachen keine Illusionen machen musst:

Liebevolle Handarbeiten sind auch nicht stabiler als gekaufte Hundespielzeuge.

Scoubidou Knoten

BewÀhrt hat es sich bei uns einfach alte Textilien in Streifen zu schneiden und daraus einen Zopf zu flechten.

Tipp: Besonders elastisch und wenig ausleiernd wird so ein Flechtspielzueg mit dem Scoubidou-Knoten, aus dem Kinder ihre FreundschaftsarmbĂ€ndchen knĂŒpfen.

Diese Spielzeuge sind auch schön genug zum Verschenken.

FĂŒrs heimische Training musst Du Dir nicht so viel MĂŒhe machen.

BegeisterungsfĂ€hige Hunde spielen und zerren auch mit einem StĂŒck Pappe, einer leeren Wasserflasche oder einem kaputten Fußball.

Auch alte Socken mit Knoten drin können vor ihrem Weg in die Tonne nochmal wunderbar als Hundespielzeug eingesetzt werden.

Etwas stabiler und werfbarer wird so ein selbstgemachtes Hundespielzeug, wenn man einen Gummiball mit dran knotet.

„Ball im Socken“ ist mein favorit fĂŒr ein simples, aber praktisches DIY-Spielzeug fĂŒrs Hundetraining.

Klar muss man hier Abstriche bei der Haltbarkeit machen. Und splittern und fusseln sollte ein hausgemachtes Spielzeug natĂŒrlich auch nicht.

Wieso sollte man im Hundetraining Spielzeug einsetzen?

Wenn unser Vierbeiner im Training etwas richtig macht, möchten wir ihm das gerne kommunizieren.

Da ein reines „Gut gemacht“ aber fĂŒr die meisten Hunde wertlos ist (wir arbeiten ja auch nicht nur fĂŒr einen HĂ€ndedruck), untermauern wir unseren Trainingswunsch mit einer Belohnung.

Wer der Ansicht ist, dass sein Hund ihm auch ganz ohne Belohnung zu gehorchen hÀtte, der hat grundlegende Dinge des sozialen Miteinanders und des Lernens immer noch nicht verstanden.

FĂŒr alle anderen:

Der Hund entscheidet, was er als Belohnung erachtet.

Du wĂŒrdest Dich ja auch nicht freuen, wenn Du statt Deines Gehalts nĂ€chsten Monat plötzlich eine TĂŒte Reiscracker bekĂ€mst, oder?

Viele Hunde wĂŒrden fĂŒr Futter alles tun. Andere kullern gerne mit Frauchen ĂŒber die Wiese.

Und ganz viele Hunde spielen gerne mit ihrem Menschen.

Und dabei unterstĂŒtzt uns im Hundetraining gutes Spielzeug. Denn „simulierte Beute“ kann man nach Herzenslust herumtragen, damit angeben, hineinbeißen oder jagen.

Alles Dinge, die Hunden offensichtlich großen Spaß machen.

Daher ist Spielzeug fĂŒr die meisten Hunde ein wichtiges Werkzeug im Hundetraining.

Spielzeug ist aber nicht nur beim Hund als belohnung beliebt.

Es lÀsst uns auch steuern, wie wild und in welche Richtung wir unseren Hund belohnen wollen.

Denn Spielzeuge kann man werfen, rollen, bewegen und animieren und auch vorab platzieren, um den Hund in eine bestimmte Richtung zu senden.

Denn fĂŒr viele Übungen ist es hilfreich, wenn der Hund seine Belohnung in einer bestimmten Position erwartet.

Bei Voraus-Übungen in den diversen Hundesportarten soll der Hund „nach vorne“ denken, was wir durch einen geschickten Wurf nach vorne untermauern können.

Bei der Fußarbeit soll er in Position bleiben und nicht schon darauf geiern, dass gleich ein Zerrspielzeug in unserer rechten Hand erscheinen könnte, wir belohnen lieber nach links und hinten.

Und bei actionreichen Übungen können wir mit einem ausgiebigen Zerrspiel dafĂŒr sorgen, dass das Erregungslevel des Hundes ĂŒber eine gewisse Zeit erhalten bleibt.

Denn natĂŒrlich trainieren wir auch immer das Erregungslevel des Hundes mit in unsere Übungen.

Und schnödes Futter oder KopftĂ€tscheln sind fĂŒr die wenigsten Hunde animierend genug, um unser Training als Highlight wahrzunehmen und die Übungen zukĂŒnftig in froher Erwartung eines Spielzeugs mit schwungvoller Dynamik auszufĂŒhren.

Wenn der Hund verstanden hat, dass Training ein einziges großes Spiel ist, wird er mit Fokus und Trainingsfreude kein großes Problem haben.

Denn wer richtig mit dem Hund spielt, wird merken, dass es nichts Schöneres gibt als gemeinsam mit dem Hund zu spielen und fĂŒr einen kurzen Moment nur im Hier und Jetzt pure Lebensfreude zu teilen.

Aber mit dem Hund zu spielen ist ein bisschen wie tanzen. Es macht nur Spaß, wenn man es gut kann und viele AblĂ€ufe ritualisiert sind.

Spielen mit dem Hund ist ein Skill, der geĂŒbt werden muss!

Mich macht es traurig, wenn ich sehe wie jemand seinem Hund einfach nur hohl immer und immer wieder BĂ€llchen wirft oder wild mit einem Seiltau im Gesicht seines irritierten Hundes rumfuchtelt.

Wurfspielzeuge wie BĂ€lle laden nicht gerade zum gemeinsamen Spielen ein. FĂŒr den dauerhaften tĂ€glichen Einsatz sind sie aus gesundheitlicher Sicht vor allem fĂŒr Adrenalinjunkies unter den Vierbeinern ungeeignet. Sowohl psychisch als auch physisch.

Und auch Zerrspiele sind mehr als KrÀftemessen oder ein langweiliges Auf- und Abrucken des Hundekopfes.

Sheltie mit Tennisball

Denn viele Leute sind durchaus bemĂŒht, verstehen aber nicht, dass gemeinsames Spiel mehr bedeutet als nur irgendwie das Beuteverhalten beim Hund „anzuschalten“.

Ich empfehle Dir anderen beim Spielen mit dem Hund zuzusehen. Wie belohnen die Trainer in Deiner Hundesportart? Was gefĂ€llt Dir? Was könnte Deinem Hund Spaß machen? Welche Bewegungen kannst Du in Dein Spiel integrieren?

Versuche auch auf die Reaktion Deines Hundes zu achten. Hat er Spaß oder ist Spielen fĂŒr ihn eine ernste Angelegenheit? Versteht er, dass ihr spielt oder hat er Stress? Findet er Deine Art zu spielen blöd?

Denn zum Spielen mit dem Hund gehört nicht nur die Kunst seinen Hund zum Spielen zu animieren.

Ganz wichtig ist es auch einen gewissen Flow im Training zu erzeugen, also einen gleitenden, frustfreien und wiederholbaren Übergang zwischen ĂŒben, loben und spielen.

Zum Spielen mit dem Hund gehören nĂ€mlich viele Elemente, die geĂŒbt werden mĂŒssen:

  • Der Hund muss spielen wollen
  • Der Hund muss verstehen, welche Spielzeuge fĂŒr ihn gedacht sind
  • Der Hund muss Spielzeuge auch wieder hergeben wollen
  • Der Hund muss wissen, wann, wie und wo er in das Spielzeug hineinbeißen darf
  • Der Hund muss lernen, welche Regeln im Spiel gelten
  • Der Hund muss unsere Bewegungen im Spiel einschĂ€tzen und vorausschauen lernen
  • Der Hund muss verstehen, wie Training funktioniert und wann und wofĂŒr er sein Spielzeug haben darf

Gute Trainer fangen deshalb mit ihren jungen Hunden zuallererst an nur Spielen zu ĂŒben und die richtigen Bewegungen und Ideen fĂŒr den individuellen Hund einzustudieren.

Und in dieses gemeinsame Spiel werden dann kleine Übungen integriert. Nicht andersherum.

Welche Art von Spielzeug ist am besten fĂŒrs Training geeignet?

Grundlegend muss das Spielzeug dem Hund gefallen, Sinn fĂŒrs geplante Training machen und haltbar sein.

Viele Hunde lieben Zerrspielzeuge.

Hundespielzeug mit Fell oder Stoffstreifen scheinen hierbei bei Hunden besonders beliebt zu sein, denn diese bewegen sich beim Spielen und sind interaktiver als reine Gummispielzeuge.

Bungee-Hundespielzeug, also Spielzeug mit rĂŒckfederndem Griff ist besonders rĂŒckenfreundlich fĂŒr Mensch und Hund. Denn

Ein besonders langer Griff eignet sich nicht nur fĂŒr Welpen und kleine Hunde.

Auch bei großen ungeschickten Junghunden ist es sicherer dem Hund beizubringen ein am Boden entlang geschleiftes Spielzeug zu greifen als vom begeisterten Hund beim Spiel von den FĂŒĂŸen geholt zu werden.

Das Spielzeug muss eine gute große Handschlaufe oder irgendwas zum festhalten besitzen. Nach ein paar Wiederholungen ist das gute StĂŒck nĂ€mlich voller Schlonz und es wird zunehmend schwerer sich bei wilden Zerrern daran festzuhalten.

Bei GummibĂ€llen am Seil und anderem Wurf- und Apportierspielzeug bevorzuge ich elastische Materialien wie Naturkautschuk und TPR-Gummi mit hohlem Kern ĂŒber hartes Vollgummi.

Einerseits federn knautschbare Spielzeuge besser, das nimmt wilden Zerrspielen ein bisschen den „Wumms“ fĂŒr RĂŒcken und Finger.

Andererseits laufe ich nicht in Gefahr meinen Hund oder einen Trainingspartner versehentlich mit einem harten Vollgummiball zu treffen (Jap, ich spreche aus Erfahrung!). Außerdem lieben meine Hunde es auf ihren „Knatschis“ rumzukauen.

Bedenke auch, dass Trainingsspielzeuge in der Regel nicht dafĂŒr geeignet sind dem Hund zur Selbstbespaßung frei verfĂŒgbar zu stehen.

Denn bei Spielzeugen fĂŒrs Hundetraining gelten andere Voraussetzungen hinsichtlich Gestaltung und Langlebigkeit als fĂŒr PlĂŒschtiere und Kauspielzeuge,

Die Hersteller bemĂŒhen sich um robuste Verarbeitung, aber gemeint in dem Fall „hĂ€lt normalem Spiel mit einem normalen Hund stand“ und nicht „unzerstörbar“.

Mir geht es also beim WegrĂ€umen dieser Spielsachen außerhalb des Trainings nicht darum, dass der Hund Spielzeug nur mit mir zusammen erleben dĂŒrfen soll.

Klar wird er dann vor lauter Deprivation notgedrungen mit mir interagieren zu mĂŒssen, wenn er seinen Lieblingsball auch mal von Nahem sehen möchte.

Das kann als Startpunkt fĂŒrs Training eines eigenwilligen Hundes vielleicht sinnvoll sein, aber nicht als generelle Philosophie.

Denn ich will langfristig, dass meine Hunde mit mir und nicht nur mit einem bestimmten Spielzeug spielen wollen.

Ich meine viel eher, dass viele interaktive Spielzeuge deshalb so interessant fĂŒr unsere Hunde sind, weil sie eben aus Fell(imitat), Fusseln und elastische Materialien bestehen und oftmals einen langen Griff haben.

Das macht Spaß beim gemeinsamen Spiel, wird aber ohne Aufsicht schnell vom Hund zerrupft.

Und ein „Bungee-Spielzeug mit Fell“ ist ohne Bungee und ohne Fell eben ziemlich nutzlos.

Ungeeignet sind fĂŒrs Hundetraining Spielzeuge, die wenig robust sind. PlĂŒschtiere halten eben keinem Zerrspiel stand.

Und auch Spielzeuge mit Quieker eignen sich eher fĂŒrs Spielen alleine und sind fĂŒr mich auf Dauer nicht tolerabel.

Und bei zu starren Materialien muss man auf die erhöhte Verletzungsgefahr achten.

Es gibt Hunde, die so schwungvoll ins Spielzeug holzen, dass sie dabei keine RĂŒcksicht auf ihre eigene Gesundheit nehmen.

Da braucht es schon etwas Übung und FingerspitzengefĂŒhl, um diese Energiebomben unter den Hunden sicher durch den Alltag zu bringen.

Die Warnung vor Stöckchen im als Hundespielzeug gilt deshalb auch fĂŒrs Training: Finger weg!

Wie man mit dem Hund spielt und welche Trainingsspielzeuge sich am besten eignen, hÀngt vom individuellen Geschmack von Hund und Halter ab.

Manche Hunde jagen gerne bewegten Objekten hinterher. Andere Hunde reagieren auch schon sehr dynamisch auf unbewegte Objekte. Manche Hunde wollen sich Spielzeuge um die Ohren schleudern. Andere Hunde wollen Spielzeuge besitzen und damit Angeberrunden vor Publikum laufen.

Das Trainingsziel und der Spiel-Stil geben also vor, ob ein Wurfspielzeug oder ein Zerrspielzeug mehr Sinn macht.

Ich bevorzuge Spielzeuge, die viele verschieden Spieloptionen bieten, z.B. Zergel, die durch einen integrierten Ball schwer genug sind, um auch mal geworfen werden zu können.

Und ich mag Spielzeuge, die ich in meiner Jackentasche verschwinden lassen kann und nicht erst kompliziert transportieren muss.

Soll der Hund das Spielzeug schon von Weitem erkennen können, muss es natĂŒrlich etwas grĂ¶ĂŸer sein.

Allgemein sollte ein Trainingsspielzeug lang und groß genug sein, damit der Hund es auch aus vollem Galopp gut greifen kann, ohne mit mir zu kollidieren oder meine Finger mit im Maul zu haben.

Ich mag meine Hunde ja etwas „gröber“ und bin selbst auch kein Bewegungswunder.

Da ist es schon mal möglich, dass meine Finger im Eifer des Gefechts schon mal ein bisschen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Das ist von meinen Hunden keine böse Absicht, lĂ€sst sich aber durch gutes Training („Finger bitte dran lassen“) und ein geeignetes Spielzeug vermeiden.

Mein Hund wird nervös, wenn ich mit Spielzeug belohne!

Insbesondere fĂŒr viele Arbeits- und HĂŒtehunde im Hundesport besteht eine derartige PrĂ€ferenz fĂŒr Spielzeuge, dass Futter manchmal sogar als Strafe wahrgenommen wird.

Auch fĂŒr meinen Border Collie zum Beispiel war Futter frĂŒh im Training zu einer Art „konditioniertem Inhibitor“ geworden.

Das bedeutete Futter löste keine positiven GefĂŒhle aus, sondern kĂŒndigte eine Bestrafung an:

Futter = Kein Spielzeug.

So wurde jede von mir noch so gut gemeinte Futterbelohnung fĂŒr meinen Hund als enttĂ€uschende Niete wahrgenommen.

Denn die Vorliebe vieler Arbeitshunde ist klar:

Spielzeug trumpft Futter.

Hieran sollte man natĂŒrlich arbeiten, denn es ist immer sinnvoll im Training alle Optionen offen zu haben und die Wertigkeit dieser Optionen fĂŒr den Hund gut zu kennen, um sinnvoll belohnen zu können.

Wem der Hund zu doll abdreht, sobald Spielzeug mit ins Bild kommt, der sollte auch hieran arbeiten.

Und erliege bitte nicht dem Trugschluss:

Spielzeuge machen Spaß. Aber zu viel ist zu viel.

Nur weil manche Hunde ihr Spielzeug und wilde Zerr- und Wurfspiele mögen, sind diese nicht unbedingt gut fĂŒr den Hund oder förderlich fĂŒrs Training. Vor allem, wenn Du das noch nicht so geschickt anwenden kannst, dass Dein Hund nicht ganz irre wird.

Denn nur „höher, schneller, weiter“ ist natĂŒrlich nicht der Sinn von gutem Hundetraining, auch wenn es Spaß macht.

Und eine leichte Erregbarkeit und der Hang zur VergnĂŒgungssucht sind rassebedingte Eigenschaften, die gewollt sind bei Arbeitshunden, die im Einsatz nicht zwischendurch schlapp machen.

Aber man tut seinem Hund keinen Gefallen und befriedigt auch kein BedĂŒrfnis, wenn man ihn mit Trainingsspielzeugen ĂŒberschĂŒttet und so viel und so doll spielt bis der Hund vor lauter Anspannung nur noch zu hydraulischen Bewegungen fĂ€hig ist.

Zusammengefasst:

Reagiert der Hund sehr euphorisch auf Spielzeuge, sollte man diese maßvoll und mit Köpfchen einsetzen, um den Hund nicht kaputt zu machen und sein geistiges Wohl zu bewahren.

FĂŒr den Hund verstĂ€ndlich aufgebaute Spielregeln und viele Impulskontrollspiele können dabei helfen auch einen wilden Hund im Angesichte eines Spielzeuges im denkfĂ€higen Modus zu halten.

Denn nur, weil ein Hund stundenlang sein BĂ€llchen hetzen oder zergeln wĂŒrde, braucht er das nicht und profitiert auch nicht davon.

Action- und BÀllchenjunkies sind nicht unbedingt fröhliche Hunde!

Pudel mit Ballschleuder

Und auch an die Sicherheit beim Spielen muss bei besonders aufgedrehten Hunden immer gedacht werden.

Wer einen Hund besitzt, der sich bei einem ungeschickten Ballwurf auch mal frontal in eine Mauer oder senkrecht in die Luft schrauben wĂŒrde, muss gerade mit Wurfspielzuegen im Hundetraining viel bedachter umgehen als ein Halter eines normal veranlagten Hundes.

Ich hasse diese Videos im Internet, auf denen Malinois und Co. zu sehen sind, die einem Spielzeug hinterher in wahnwitzigen Höhen durch die LĂŒfte segeln.

Ja, diese Hunde können das. Aber welche Botschaft sendet das an potentielle Welpeninteressenten?

Und auch fĂŒr die eigene Sicherheit muss man bei solchen Hunde sehr darauf achten, wie man Spielzeuge prĂ€sentiert.

UngeĂŒbte Trainer mit einem wilden Hund laufen schnell in Gefahr mit Schrammen aus dem Training zu kommen.

Und ja, wer einen SchĂ€ferhund, Border Collie oder jungen Molosser trainiert, sollte langfristig Spaß am wilden Toben haben.

Ich (und viele Hundesportler) habe nach jedem Training blaue Flecken und den ein oder anderen Kratzer.

Und weißt Du was? Ich liebe es! Meine Hunde erst recht!

Es gibt fĂŒr mich Nichts Schöneres mich mit vollem Körpereinsatz ins Training zu stĂŒrzen!

Aber bei ungeĂŒbteren TrainingsanfĂ€ngern besteht fĂŒr Hund und Halter Verletzungsgefahr. Bleib also beim Spielen vernĂŒnftig und fahr den Hund nur so hoch, wie es einerseits gesund fĂŒr das Hundewohl und zweitens fĂŒr Dich noch regelbar bleibt.

Mein Hund interessiert sich nicht fĂŒr Spielzeug!

Jetzt noch ein paar Worte zu den „Spielverweigerern“ unter den Hunden:

Viele Menschen leiden darunter, dass ihr Hund nicht mit Spielzeug spielen mag.

Einerseits kann man die vielen schönen Dinge nicht kaufen, weil der Hund nichts damit anzufangen weiß.

Andererseits fĂŒhrt man laufend frustrierende GesprĂ€che mit seinem Hundetrainer, wenn dieser empfiehlt „Und jetzt spiel mit Deinem Hund!“.

Von anderen Hundehaltern bekommt man zu dem Thema dann oft noch ungefragt Dutzende gute und gut gemeinte Tipps. Aber irgendwie funktionieren die beim eigenen Hund ja nie.

Bulldogge mit Gitterball

Aber ist das ĂŒberhaupt ein „Problem“, das man lösen muss?

Spielen im Hundetraining soll Spaß machen und den Hund belohnen.

Und der Hund entscheidet nun mal anhand seiner individuellen Neigungen, was er als Belohnung empfindet und was eben nicht.

Dabei gibt es viele gute GrĂŒnde dafĂŒr nicht spielen zu wollen.

  • Hat der Hund beim Spielen mal Schmerzen gehabt, vor denen er sich nun fĂŒrchtet?
  • Ist Dein Hund sehr weichmĂ€ulig oder hat nicht gern Dinge im Maul?
  • Ist Dein Hund vorsichtig und findet wild bewegte Spielzeuge gruselig?
  • Hat der Hund spielen mit Hundespielzeug einfach nie kennen gelernt?
  • Waren Deine ersten Spielversuche so irritierend fĂŒr den Hund, dass er Reißaus nimmt, wenn Du ein Spielzeug in sein Gesicht hĂ€ltst?
  • Ist der Hund einfach eine faule Socke, die denkt „Hol Dein Hundespielzeug doch selbst wieder“?

Ein naturfauler Hund muss nicht unbedingt spielen lernen. Warum auch?

Wer denkt, dass irgendwo im Hund ein bislang einfach noch nicht geweckte Spielfreude schlummert und diese wecken möchte, der sollte die Sache einfach ohne Druck angehen.

Spielen ĂŒben ist kein Wettbewerb und stĂ€ndige EnttĂ€uschungen beim Halter ersticken jeden Spielspaß direkt wieder im Keim.

Auch wenn man fĂŒrs Training gern eine etwas dynamischere Belohnung als einen Trockenkeks haben möchte, muss man dafĂŒr nicht unbedingt Spielzeuge einsetzen.

Denn ein geworfener KĂ€sewĂŒrfel ist ebenso gut sichtbar und kann vom Hund gejagt oder aus der Luft gefangen werden. Nur Zerrspiele sind dann eben nicht drin.

Das Training mit Futterdummies (mit Futter gefĂŒllten TrainingsmĂ€ppchen) ist eine weitere bewĂ€hrte Methode auch einem ausschließlich futtermotivierten Hund im Training etwas werfen zu können.

Nach und nach kann man so die Wertigkeit von Futter auf bewegte Objekte und kleine Jagdspiele ĂŒbertragen.

Und mit etwas GlĂŒck findet der Hund daran Gefallen.

Und wenn nicht, gibt es ja auch noch andere Dinge, mit denen man seine Zeit mit dem Hund wertvoll gestalten kann.

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